Zoom wird aktuell besonders viel genutzt, doch die App für das Videokonferenz-Tool kommt wegen diverser Sicherheitsmängel nicht überall gut an.

In den letzten Wochen ist besonders Zoom im Fokus vieler Nutzer, das umfangreiche Videochat-Tool kommt privat und professionell gerade sehr häufig zum Einsatz. Es gab allerdings auch immer wieder Kritik wegen mangelnder Sicherheit, es war sogar schon der Zugriff auf fremde Zoom-Konferenzen möglich. Man hält bei Google von dem Tool bzw. dessen App auch sehr wenig, zumindest soll das Unternehmen seinen Mitarbeitern die Nutzung von Zoom jetzt untersagt haben.

Google streicht Zoom von Mitarbeiter-PCs – nicht komplett

Zumal Google auch eine eigene interne Lösung hat, die bisher Hangouts und zukünftig Google Meet heißt. Buzzfeed schreibt: „Letzte Woche schickte Google eine E-Mail an Mitarbeiter, auf deren Arbeits-Laptops die Zoom-App installiert war, in der die „Sicherheitslücken“ genannt wurden, und warnte, dass die Videokonferenzsoftware auf Mitarbeiter-Laptops ab dieser Woche nicht mehr funktionieren würde.“

Eine Antwort von Google bestätigt dies, Zoom darf aber weiterhin im Browser benutzt werden. „Vor kurzem hat unser Sicherheitsteam Mitarbeiter, die Zoom Desktop Client verwenden, darüber informiert, dass es nicht mehr auf Unternehmenscomputern ausgeführt werden kann, da es nicht unseren Sicherheitsstandards für Apps entspricht, die von unseren Mitarbeitern verwendet werden. Mitarbeiter, die Zoom verwendet haben, um mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben, können dies weiterhin über einen Webbrowser oder über das Handy tun.“

Ich selbst habe jetzt zweimal Zoom für Konferenzen genutzt, im Browser auf dem Chromebook und das absolut problemlos. Es braucht also auch nicht unbedingt die App.

Buzzfeed

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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