Skoda bereitet für 2026 gleich zwei neue Elektro-SUVs vor und nun zeigen sich Epiq sowie Peaq bei den Wintertests mit etwas weniger Tarnung. Spannend daran ist, dass Skoda sein Elektro-Portfolio damit stark und sehr logisch erweitert, nämlich einmal nach unten und einmal nach oben.
Skoda Epiq: Das Elektroauto für alle
Im Fokus steht natürlich der etwas über 4 Meter kurze Epiq, denn damit will man richtig viele Kunden erreichen. Nicht unbedingt mit dem kleinen Akku, aber die große Variante schafft deutlich über 400 Kilometer Reichweite und ist in weniger als 25 Minuten auf 80 Prozent geladen, damit wird Skoda punkten können.
Die neue VW-Plattform bietet außerdem Platz, diese eher kleinen Autos werden mehr Stauvolumen als ein größerer VW Golf bieten können. Skoda hat aber auch starke Konkurrenz, ich finde den Kia EV2 (überzeugte kürzlich mit Reichweite) fast noch ein bisschen spannender, aber da wird dann auch der Preis entscheidend sein.
Fotos im X-Beitrag:
Skoda Peaq: Eine neue elektrische Speerspitze rollt vor
Außerdem rollt der neue Peaq an, die neue Elektro-Speerspitze von Skoda und eine Option zu den anderen größeren SUVs aus dem VW-Konzern. Skoda will hier mit 7 Sitzplätzen punkten können. Aus dem ID.7 Pro S kennen wir den 86 kWh Akku, der würde im Peaq sicherlich für über 600 Kilometer WLTP-Reichweite ausreichend sein.
Optisch sagt der mir Peaq jetzt nicht so wirklich zu, gerade der hintere Teil hat zumindest beim Prototypen noch etwas zu viel Blech.
Zum Vergleich das als Vision 7S bekannte Konzept:

Das SUV-Angebot ist vollständig, es fehlen jetzt die klassischen Karosserien
Skoda ist mit seinen bisherigen Elektro-SUVs erfolgreich gewesen und hat sich im europäischen Markt sukzessive „nach oben gestromert“. Mit den beiden neuen Modellen wird das Portfolio der Marke sinnvoll erweitert, die Zielgruppe stark vergrößert. Was Skoda aber weiterhin fehlt, ist ein klassisches Auto vollelektrisch, so etwas wie der Octavia werden erst später transformiert.
