Smartwatches: Wegweisende Idee für längere Akkulaufzeiten?

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Bild: Johannes Schmid/Unsplash

Wer sich draußen bewegt, kann die Sonne theoretisch zum Laden von Gadgets wie Smatwatches nutzen, doch bisherige Lösungen können noch nicht ganz überzeugen.

  • Bei Smartwatches spielt die Akkulaufzeit eine wichtige Rolle.
  • Garmin hat bereits mit Solarkollektoren in den Wearables experimentiert.
  • Diese beeinträchtigen jedoch noch die Qualität des Bildschirms.

Smartwatches haben nach wie vor mit einem großen Problem zu kämpfen: einer angemessenen Akkulaufzeit. Zumindest, wenn es um Flaggschiffe etwa von Samsung geht. Die Galaxy Watch 4 bringt zwar als einzige das neue Wear OS von Google mit, hält aber trotzdem nicht mehr als zwei Tage ohne Zwischenstopp an einer Steckdose aus – was schon vergleichsweise gut ist.

Samsung Galaxy Watch 4 nach Update mit starker Akkulaufzeit

Neue Solarpanels in der Smartwatch

Hersteller Garmin kommt jetzt mit einer ziemlich spannenden Idee um die Ecke, die die Laufzeit von Wearables deutlich erweitern könnte. In einem kürzlich aufgetauchten Patent ist die Rede von „energiesammelnden Displaymodulen“. Laut Garmin seien bereits einige Versuche unternommen worden, Smartwatches mit halbtransparenten Solarzellen auszustatten. Die Technik nennt sich „Power Glass“ und kommt in Modellen der Serien Fenix und Instinct zum Einsatz. Im Hilfebereich des Herstellers heißt es:

Der Akku einer eingeschalteten Uhr mit Solar-Ladelinse wird bei Sonneneinstrahlung nicht im herkömmlichen Sinne aufgeladen, wie als wenn Sie die Uhr mit einer Stromquelle verbinden. Die Akkulaufzeit wird jedoch deutlich verlängert, wenn die Uhr das Sonnenlicht empfängt. Erhält eine ausgeschaltete Uhr Sonnenlicht, wird der Akku wie über eine Stromquelle aufgeladen, jedoch deutlich langsamer.

Die bisher verfügbaren Lösungen würden jedoch die Qualität des Displays deutlich verschlechtern. Garmin will sich also der Herausforderung annehmen, einen solchen stromerzeugenden Bildschirm zu entwickeln, ohne dass der Bildschirminhalt schlechter zu erkennen ist.

Garmin behauptet sogar, dass das Konzept nicht nur bei Smartwatches anwendbar wäre – sehen wir also vielleicht irgendwann Smartphones mit integrierten Solarpaneln?

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