Selbst wer kein Android-Smartphone nutzt, wird vermutlich auf Google Maps setzen. Zumindest in meinen Augen ist die Navigations- und Karten-Software so viel besser als alles, was ich von anderen Herstellern und Entwicklern gesehen habe – vielleicht ist es aber auch nur die Gewöhnung.

Seit entsprechend langer Zeit bin ich nun auf Google Maps unterwegs und habe selbstverständlich auch diverse Orte abgespeichert. Teils nur als favorisierte Plätze, teils in Listen extra für einen bestimmten Urlaub. Schaue ich mich in meiner Wahlheimat Bonn um, hat sich da eine Menge angesammelt, von einer Kneipe, die im ersten Semester offenbar eine Rolle gespielt hat, über vergangene WG-Adressen bis hin zu Treffpunkten für Ebay-Kleinanzeigen-Käufe.

Google Maps: Stecknadeln löschen ist mühselig

Klar, ich könnte mir auch die Mühe machen, Stecknadeln wieder zu löschen, wenn ich sie nicht mehr benötige. Sie sind aber auch ein Stück Zeitgeschichte meiner digitalen Nutzung. Weniger Gedanken müsste ich mir machen, wenn Google sinnvolle Möglichkeiten bieten würde, die gespeicherten Orte zu verwalten.

Wie schlecht Google Maps an dieser Stelle designt ist, wird aber schnell deutlich. Eine Option, alle Stecknadeln auf der Karte auszublenden gibt es nämlich einfach nicht. Allerdings gibt es zumindest einen Umweg, mit dem ihr wieder ein bisschen Ordnung schafft.

Google Maps: Stecknadeln auf Karte ausblenden

Im Tab „Gespeichert“ unter „Meine Listen“ findet ihr alle Listen, in denen ihr Orte gespeichert habt. Neben den selbstangelegten gibt es auch die Standard-Listen „Möchte ich hin“ und „Favoriten“, die automatisch erstellt werden. Diese könnt ihr nicht löschen.

Unter dem Drei-Punkte-Menü gibt es jedoch die Schaltfläche „Auf Karte ausblenden“, die genau das zur Folge hat. Welche Listen gerade auf der Karte angezeigt werden und welche nicht seht ihr in der Übersicht leider nicht – da müsst ihr schon jede Liste einzeln checken.

Wie merkt ihr euch Orte – speichert ihr sie in Listen in Google Maps? 

Jonathan Kemper

Studiert Technikjournalismus, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

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1 Kommentar

  1. Ich denke typisch Google.
    Ein offensichtlicher Mangel den 220.000 Leute die bei oder für Google arbeiten nicht abstellen können oder wollen.
    Ist es Arroganz, ist es Dummheit?
    In den Google Foren gibt es zig andere Beispiele von Kleinigkeiten die die User nerven und die jemand in ein paar Stunden Programmieren beheben könnte. In den Foren moderieren aber scheinbar nur die Google Azubis oder Bots – der konstruktiven Kritik wird sich nicht angenommen, es passiert nichts.

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