Für verschiedene Anwendungsbeispiele hat Sony jetzt dem IMX500-Kamerasensor vorgestellt. Dieser hat mit an Bord einen eigenen KI-Chip.

Künstliche Intelligenz spielt für viele verschiedene Android-Hersteller eine wichtige Rolle, deshalb legt Sony jetzt mit neuen Kamerasensoren nach. Mit an Bord haben diese neuen mobilen Kameras einen zusätzlichen Chip, der zur Berechnung der künstlichen Intelligenz dienen soll. Die Basis der Funktionsweise ist das, was die meisten Hersteller heute über eine eigene Software lösen. Sony sagt, dass der dedizierte Chip den Prozess der Szenenerkennung stark beschleunigt.

Kamera: Künstliche Intelligenz direkt an Bord

Zunächst geht es Sony um die Industrie, denn die Kamera kann auch sehr effektiv Objekte automatisch verfolgen. Wegen der eben genannten Vorteile soll der IMX500 auch mal für Mobilgeräte im Privatkundenbereich interessant sein. Die effizientere Objektverfolgung ist für den Autofokus einer Smartphone-Kamera sicherlich eine nette Sache. Der eigene Chip der Kamera macht außerdem leistungsfähige Prozessoren obsolet, da er die Prozessorarbeit komplett selbst erledigen kann.

Außerdem soll dieser Kamerasensor die Privatsphäre schützen können, weil er zu Erkennung von Szenen und ähnlichen Dingen nichts mit der Cloud abgleichen muss. Klingt jedenfalls interessant. Die restliche technische Basis ist weniger interessant, der Kameransensor ist 1/2.3 Zoll groß und löst 12 MP auf.

Sony, Engadget

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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