Vor einigen Monaten äußerte sich Sony, dass man Smartphones nicht mehr wegen der Verkaufszahlen entwickelt und herstellt. Eine Bestätigung gibt es dafür mit den neusten Geschäftszahlen, denn der japanische Hersteller wird kaum mehr als eine halbe Million Geräte in einem Vierteljahr los. Konnte Sony im Vorjahr noch in jedem Quartal mehr als eine Million Xperia-Smartphones verkaufen, waren es im ersten Quartal 2019 nur noch 900.000 Exemplare und im zweiten Quartal nur 600.000. Weltweit.

Smartphone-Verkäufe:

  • 2017: 13,5 Millionen
  • 2018: 6,5 Millionen
  • 2019: 2,5 Millionen (Forecast)

Sony ist mit dem Smartphone-Business fertig, darüber gibt es nicht mehr viel zu diskutieren. Wie bei HTC war es ein Abstieg auf Raten, der zuletzt mit schwachen Strategien auch nicht mehr umgekehrt werden konnte. Zugleich wird bekannt, dass die Japaner mehrere ihrer Smartphone-Dienste einstellen werden. Ressourcen und Kosten sparen, das ist die aktuelle Strategie.

Sony sägt seine Smartphone-Dienste ab

Sonys Galerie-App „Album“ wird nach dem 31.03.2019 keinen Support mehr für das Amazon-Backup anbieten. Außerdem wird die hauseigene E-Mail-App eingestellt und ab dem Xperia 5 nicht mehr für neue Sony-Smartphones angeboten. Stattdessen können die Nutzer auf Google Fotos und Gmail setzen.

Backup – Powered by Amazon will be removed from the Album app menu on the 31st of March, 2020. An updated Album app version will be released which will not include the Backup – Powered by Amazon link.

Xperia: Sony baut noch Smartphones, weil sie es tun müssen

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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