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Sony verrät Gründe für schlechte Kameras in Xperia-Smartphones

Denny Fischer

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Sony Xperia 1 Header

Sony ist zwar für gute Smartphone-Kameras bekannt, allerdings nicht durch Geräte aus eigener Produktion. Für alle großen Android-Hersteller liefert Sony die passenden Bildsensoren, nur mit den eigenen Smartphones konnte Sony nie mit Samsung, HTC, Xiaomi und Co mithalten. Jetzt nennen hochrangige Mitarbeiter die Gründe dafür.

Intern soll die Zusammenarbeit zwischen mehreren Abteilungen nie auf einem benötigten Niveau gewesen sein. Obwohl Sony selbst eine bekannte Marke für vollwertige Kameras (Alpha) hat, konnte deren Know-How nie auch die eigenen Smartphone-Kameras vorantreiben. Und so war Sony jedes Jahr immer ein Stück weit weg von der großen Konkurrenz.

Sony Xperia 1 soll endlich ganz vorne mitspielen

Mit dem neuen Xperia 1 wird endlich alles anders. Sony verbaut Neuheiten und etablierte Technologien, wie eine optische Bildstabilisierung, einen Sensor mit größeren Pixel, eine offenere Blende und einen neuen Autofokus. Alles mit und durch den Einfluss der Alpha-Abteilung von Sony. Endlich.

Als Beispiel für Verbesserungen wird die Rauschreduzierung genannt. Statt das Rauschverhalten erst im komprimierten JPG zu verbessern, kann die Software des Xperia 1 bereits die unkomprimierte Rohaufnahme bearbeiten und komprimiert erst im Anschluss daran. Im Vergleich zum Xperia XZ2 Premium soll das ein riesiger Fortschritt sein.

Aber warum keine 48 MP?

Während einige andere Hersteller auf einen neuen Sensor von Sony setzen, der satte 48 MP zu bieten hat, verbaut Sony nur drei 12 MP starke Sensoren. Man hat sich bewusst für die 960er Zeitlupe entschieden, wie auch die offenere Blende und größeren Pixel.

“The 48-megapixel module is, for example, not memory stacked, so you can’t do the 960fps super slow motion that we can do on the 12-megapixel sensor. So that’s one example where they went “okay, you can have this, but actually we then lose this”. The larger pixel size and brighter aperture were also apparently a result of going for that sensor.

Interne Barrieren sind abgebaut

Grund für den Sinneswandel soll eine interne Veränderung gewesen, da Alpha-Guru Kimio Maki seit Mitte 2018 für die Entwicklung bei Sony Mobile zuständig ist. Auch weitere wichtige Positionen wurden anders besetzt, wovon wir jetzt wohl das erste Ergebnis zu Gesicht bekommen.

Interne Barrieren werden jetzt leichter überwunden, die Abteilungen Alpha und Mobile arbeiten nach vielen Jahren endlich zusammen. Ein Gegeneinander statt Miteinander kann in jedem Unternehmen ein Problem sein und war es bei Sony wohl bis 2018.

Ich bin jedenfalls sehr auf das neue Xperia 1 gespannt, es hat sich einiges getan. Vom Xperia XZ3 waren wir aus mehreren Gründen nicht begeistert, diese Punkte sind ein halbes Jahr später vielleicht ausgeräumt.

Sony Xperia 1: Das ist das neue Kino-Smartphone

(via TrustedReviews)

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