Spotify-App steht vor „größter Entwicklung bis jetzt“

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Bild: Reet Talreja/Unsplash

Zwar habe Spotify über die Jahre verschiedene Updates und Iterationen durchlaufen, doch auf dem hauseigenen Event Stream On (nicht zu verwechseln mit der inzwischen eingestellten Datenflat der Telekom) haben die Schweden „unsere bisher größte Entwicklung“ angekündigt: „eine neue, dynamische Benutzeroberfläche für Mobiltelefone, die eine tiefere Entdeckung und sinnvollere Verbindungen zwischen Künstlern und Fans ermöglicht“. Optisch tut sich dabei auf den ersten Blick gar nicht so viel.

Spotify-New-Home-Design-2023

Generell macht für mich der Wert von Spotify nicht nur das riesige Angebot aus, sondern vor allem die Möglichkeiten, neue Musik zu entdecken – sei es über kuratierte Playlists oder die Autoplayfunktion. Diese oftmals algorithmisch generierten Empfehlungen kennt man auch aus anderen Apps, vor allem Sozialen Netzwerken wie TikTok und Instagram. Kein Wunder, dass man für die „neue Generation an Zuhörern“ sich dem also weiter anpassen muss.

Wir haben festgestellt, dass die nächste Generation von Hörern sich nach besseren Möglichkeiten sehnt, Audiodateien auszuprobieren, bevor sie ganz eintauchen. Machen Sie sich also bereit für ein aktiveres Erlebnis mit erweiterten Empfehlungen, einem Schwerpunkt auf visuellen Leinwänden und einem komplett neuen und interaktiven Design – alles, um die Entdeckung neuer Audiodateien einfacher als je zuvor zu machen und den Nutzern dabei zu helfen, ihre nächsten Lieblingskünstler, Podcasts oder Bücher kennenzulernen. Zusammen bringen diese Updates Künstler und Fans näher zusammen als je zuvor und helfen beiden, dauerhafte Verbindungen aufzubauen.

Spotify wird noch mehr zum Sozialen Netzwerk

Generell geht es um eine noch individuelle Nutzererfahrung von Spotify. Spannend find ich außerdem die „visuelle und akustische Vorschau“, um einen ersten Eindruck von Playlists oder Alben zu bekommen. Nach Integration der sogenannten Canvas-Clips, die im Hintergrund des Players bei manchen Songs in Dauerschleife zu sehen sind, war es nur eine Frage der Zeit, bis sie in einem TikTok-artigen Feed verwurstet werden – es wundert mich ehrlich gesagt, dass es so lange gedauert hat.

  • Beim Klick auf die Subfeeds Musik oder Podcast werden jeweils visuelle und akustische Vorschauen von Wiedergabelisten, Alben, Podcast-Episoden oder Hörbüchern zu entdecken sein, die für jeden User personalisiert sind.
  • Neue Feeds für die Entdeckung in der Suche ermöglichen es Nutzern, nach oben oder unten zu scrollen, um kurze Canvas-Clips von Titeln aus einigen ihrer Lieblingsgenres zu erkunden – so wird es noch einfacher, neue Favoriten zu entdecken.
  • User können sogar eine Vorschau an Titeln in einigen Ihrer Lieblings-Playlists wie Discover Weekly und Release RadarNew Music Friday oder RapCaviar sehen.
  • Genau wie bei Musik bietet Spotify jetzt auch Autoplay für Podcasts – wenn ein Podcast endet, wird automatisch eine weitere Episode abgespielt, die dem Geschmack der Nutzer entspricht und relevant ist.
  • DJ: Spotify hat kürzlich DJ vorgestellt, einen neuen personalisierten KI-Guide, der die Art und Weise verändert, wie Hörer die Musik wahrnehmen und entdecken.
Spotify schei*t auch nach Jahren weiter auf Hörbuch-Fans

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2 Kommentare zu „Spotify-App steht vor „größter Entwicklung bis jetzt““

  1. Naja ein Musikstreaming Dienst und Social Media gehören meines erachtens nicht zusammen. Für die dynamische Startseite bin ich gespannt. Neue Songs von Künstler sind bisher mal über die Glocke, dann mal auf der Startseite oder in einer anderen Playlist aufgepoppt. Nie an der selben Stelle.

  2. Prinzipiell finde ich solchen Fortschritt gut und schaue ihn mir gerne an. Solange alles optional ist. Sprich ich mag/habe kein Tic Toc, hacken raus und schon ist nichts mehr davon zu sehen. Wer die app quasi nur zum Musik hören nutz sollte die Möglichkeit haben den ganzen anderen Quatsch zu deaktivieren. Mir gingen die Podcast dermaßen auf den Zeiger das ich zu YouTube Music gewechselt bin. Hätte ich die Möglichkeit gehabt das zu deaktivieren wäre ich wahrscheinlich immer noch dort.

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