Spotify schei*t auch nach Jahren weiter auf Hörbuch-Fans

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Bild: Reet Talreja/Unsplash

Ein Tweet hat dafür gesorgt, dass ich unbändige Wut in mir habe aufsteigen fühlen. Gut, das an sich ist jetzt noch keine Besonderheit, ganz im Gegenteil. Weniger war es aber der Tweet an sich, sondern viel mehr der Grund dafür. Es geht nämlich – mal wieder – um Hörbücher und Spotify.

Auch gut zwei Jahre nach meinem in Lob versteckten Rant hat sich an der Situation nicht viel verändert. Hörbücher sind weiterhin zum allergrößten Teil als Songs in die Plattform integriert, sodass es absolut keine Möglichkeit gibt, mittendrin aufzuhören, Musik zu genießen und später genau dort weiterzumachen.

Einzeln wurden Hörbücher als Podcast veröffentlicht, das ist aber die Ausnahme und nicht die Regel. Das Angebot scheint auch nicht ausgebaut worden zu sein.

Warum nicht gleich so: Spotify veröffentlicht Hörbücher endlich auf die einzig sinnvolle Weise

Hörbücher auf Spotify: Schlecht gelauncht, noch nicht verbessert

Zufälligerweise hat sich Spotify-Chef Daniel Ek im Zuge der jüngsten Gewinnmitteilung unter anderem zu genau diesem Thema geäußert. Und Ek weiß, dass Hörbücher auf Spotify weit von Perfektion entfernt sind:

Es gibt zwei Arten von Unternehmen: Es gibt das Unternehmen, das wartet, bis es beim ersten Mal perfekt ist … und dann gibt es das Unternehmen, das etwas veröffentlicht, von dem es weiß, dass es überarbeitet werden muss, und es dann schnell verbessert. Wir gehören definitiv zur letzteren.

Ek hat „eine Menge neuer Dinge“ bei Hörbüchern versprochen, die in diesem Jahr veröffentlicht werden sollen, ohne genauer darauf einzugehen. The Verge merkt aber auch an, dass Hörbücher ganze zwei Mal in der Präsentation erwähnt würden, Podcasts hingegen 18 Mal.

The Verge fasst die Präsentation vor Investoren so zusammen:

Nach jahrelangen großen Investitionen wird Spotify endlich aufgefordert, zu zeigen, was das alles gebracht hat – oder zumindest, dass es die Verluste begrenzen kann, bis sich das Ganze auszahlt.

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