Stadia stand schon viele Monate auf der Kippe, aber darüber wollte Google nie reden. Jetzt ist bekannt geworden, dass Google selbst intern gegenüber den eigenen Mitarbeitern darüber bis kurz vor Schluss kein Wort verlieren wollte. Das ist am Ende des Tages eine ganz üble Erkenntnis.

Bedenkt man die massiven Investitionen in Stadia, das eigene Spiele-Studio, die Cloud-Infrastruktur und einiges mehr, kommt das schnelle Ende von Stadia doch ein wenig überraschend. Bereits im Januar 2023 ist Ende. Das war wohl eine fast schon überstürzte Entscheidung.

Wahrscheinlich ist es für Google das teuerste Projekt aller Zeiten, das nur wenige Jahre überlebte.

Google informierte Stadia-Mitarbeiter nicht mal eine Stunde vor der Öffentlichkeit

Interne Mails verraten, dass Google für Stadia-Mitarbeiter erst zwei Stunden vor der öffentlichen Mitteilung ein Meeting angekündigt hatte. Zeitpunkt für das Meeting war 45 Minuten vor der öffentlichen Bekanntmachung. Bis dahin haben Stadia-Mitarbeiter nichts gewusst.

Das hat man auch in den Monaten zuvor gemerkt. Stadia erhielt kontinuierlich kleine Verbesserungen und wurde für die Nutzer weiterentwickelt. Nur der Nachschub an Spielen, der Geld und viel Aufwand bedeutete, wurde immer langsamer und letztlich viel zu schlecht.

Google fokussiert Ressourcen und Geld auf seine wichtigsten Projekte

Google strukturiert intern gerade um und fokussiert sich auf wichtige Projekte. Dabei heißt es auch, die Ressourcen zu bündeln und konzentrieren. Zuletzt sind viele Area 120-Projekte gestorben und auch das Pixelbook-Team muss sich neu orientieren.

Leider könnten die nächsten Monate spannend werden, was bei Google noch alles über die Klippe springen muss. Die Liste von Killed by Google wird immer länger. Zuletzt wurde Google Duo eingestellt und dabei mit Meet migriert.

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1 Kommentar

  1. Das war doch von Anfang an klar und zum sterben verurteilt. Stadia kennt keine Sau, braucht keine Sau und interessiert keine Sau. Die 5 Kunden in Deutschland sind zu vernachlässigen.

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