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Test: Android 2.2 (Froyo) – Fazit

Seit genau sieben Tagen habe ich nun die neueste Version von Android in Form eines Custom ROMs auf meinem HTC Desire. Bisher verursachte es eigentlich nur ein Grinsen in mein Gesicht, mein Gegenüber auf Arbeit hat ein iPhone 3GS und inzwischen auf iOS 4.0 aktualisiert, er grinst bei weitem nicht soviel wie ich. Das soll kein Vergleich sein, nur haben wir festgestellt das iOS Änderungen bringt die Android seit Beginn an kann und das auch weiterhin besser.

FroYo selbst bringt nicht viel mit sich. Dazu zählen zwar geniale Funktionen wie das Media Sharing über Wifi, Wifi Hotspot, Chrome to Phone und das Organisieren des Gerätes über den Browser über Wifi & UMTS. Dafür merkt man aber die größten Veränderungen in der nun nahezu perfekten Performance (jedes Gerät) und noch besseren Akkulaufzeit (Bsp. HTC Desire). Nicht nur der wesentlich größere Funktionsumfang und die vergleichbare Performance machen Android für mich und viele andere zur absoluten Nummer 1 unter den mobilen Systemen. Selbst in den einfachsten Funktionen wie Ordner erstellen, scheitert iOS an Android. Die Ordner haben die Funktion für mehr Übersicht auf dem Homescreen zu sorgen, warum sind diese dann aber auf 12 Apps begrenzt? Ganz einfach, Apple legte wieder mehr Wert auf die Optik und nicht auf den Mehrwert für den Nutzer.

Leider kann man Funktionen wie Apps aus dem Market vom PC aus installieren noch nicht nutzen, auch das Media Sharing wartet noch auf das offizielle FroYo Release?! Doch funktioniert unter anderem die Funktion Chrome to Phone und ist inzwischen für mich unverzichtbar. So suche ich kurz vor einem Kundentermin in meinem PC die Adresse heraus, tippe sie schnell bei Google Maps ein und schicke es per Chrome to Phone an mein Smartphone, dort startet nun die Navigation.

Bisher konnte man Android-Geräte nur per Entsperrungsmuster sperren/entsperren. Nun sind PIN- und Passwortabfrage hinzugekommen, damit sollte jeder seine bevorzugte Möglichkeit besitzen sein Gerät vor unbefugten Zugriff zu schützen. Beim Thema Sicherheit fällt uns auch sofort ein das nun Geräte-Einstellungen und Einstellungen von Apps sowie die Apps selbst auf der Google Cloud gespeichert werden, das funktioniert bisher soweit das alle Systemdaten und Apps wiederhergestellt werden, die Einstellungen der Apps bisher nicht da dies erst die Entwickler in die Apps integrieren müssen.

Android 2.2 oder auch FroYo macht unheimlich viel Spaß, ich nutze immer öfter das Desire anstatt meines Notebooks. Perfekte Performance und bessere Akkulaufzeit sorgen für ein lächeln, die noch kommenden Funktionen wie Media Sharing dürften dann für ein lautes fröhliches Lachen sorgen, und für neidische Blicke von Nutzern anderer Systeme. Es ist einfach durch und durch gelungen und frag mich mit was, bis auf die grafische Oberfläche, dann Gingerbread noch aufwarten will.

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Teil 1: Android 2.2 Froyo im Kurzüberblick
Teil 2: Android 2.2 Froyo – Browser – Adobe Flash
Teil 3: Android 2.2 Froyo – Fazit