Mit mehr als 30 Prozent Marktanteil beherrscht das schwedische Unternehmen Spotify den weltweiten Musikstreamingmarkt. Doch die Konkurrenz ist groß, sei es von Apple, Amazon, Google, Tencent oder Deezer. Bald könnte eine weitere Option hinzustoßen: Resso. Der Service wurde von TikToks Mutterkonzern ByteDance erst im August angekündigt, einen Monat später ging er schon in Brasilien, Indonesien und Indien an den Start. Doch weitere Märkte könnten folgen, wenn alles glatt läuft.

Wie das Wall Street Journal berichtet, befinde sich ByteDance aktuell noch in Verhandlungen mit Musiklabels. Ohne die läuft schließlich nichts. Anstatt Verträge mit jedem einzelnen Künstler und jeder Band abzuschließen, können so Millionen Songs auf einmal in den Katalog von Resso wandern.

Weltweiter Start angedacht

Im nächsten Schritt soll Resso auf zwölf neue Märkte erweitert werden, auch wenn wir uns in Deutschland vermutlich noch etwas gedulden müssen. Auch die USA sollen noch kein Teil der nächsten Welle sein. Prinzipiell sei aber ein weltweiter Start des Musikstreamingdienstes geplant.

Zumindest, wenn die Labels grünes Licht geben, wonach es aktuell leider nicht aussieht. Die Labels bemängeln zu wenige Unterschiede zwischen einer kostenlosen und kostenpflichtigen Mitgliedschaft bei dem Dienst. Deswegen habe die Sony Music Group etwa schon ihren Vertrag auslaufen lassen.

Resso soll in TikTok integriert werden

Grundsätzlich scheint die Einführung eines Angebots wie Resso logisch. Schon jetzt macht Musik einen riesigen Teil von TikTok aus. Ähnliche Videos werden eher über den gleichen verwendeten Sound als über Hashtags gefunden. Langfristig soll Resso in TikTok integriert werden, sodass Nutzer die Songs dort direkt in voller Länge genießen können. Bis dahin muss ByteDance aber noch einen Weg finden, sie zum Zahlen zu bringen.

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