• Smartphone-Akkus sollte man nicht vollständig entladen.
  • Aber auch nicht vollständig aufladen.
  • Vom TÜV gibt es jetzt wichtige Hinweise.

Akkus finden wir heute in unfassbar vielen alltäglichen Dingen wieder. Demnächst auch in immer mehr Autos, die da auf unseren Straßen umherfahren. Aber vor allen Dingen in kleinen Mobilgeräten, die fast in jeder Hosentasche zu finden sind. Es geht um Smartphones. Vermutlich gibt es in unseren Regionen kein anderes Gerät mit Akku, das auch nur annähernd so viele Menschen im Alltag begleitet.

TÜV untermauert bekannte Maßnahmen für einen schonenden Umgang mit dem Akku

Und nicht nur weil Smartphone-Akkus heute schwer zu tauschen sind, empfiehlt sich ein schonender Umgang mit ihnen. Die längst bekannte Vorgehensweise wird jetzt abermals empfohlen, diesmal vom TÜV Süd. Der sagt ganz grundsätzlich, dass Akkus nie komplett entladen werden sollten. Die Tiefenentladung kann zu Schäden in den Akkuzellen führen.

Aber auch der umgekehrte Weg ist nicht vollständig zu gehen. Lithium-Akkus sollten auch nicht vollständig aufgeladen werden. Ein perfekter Akkustand läge zwischen 30 und 70 Prozent, teilt der TÜV mit. Nicht grundlos reduzieren moderne Smartphones deshalb die Ladegeschwindigkeit im höheren Füllzustand, wie das zum Beispiel beim Pixel 6 der Fall ist.

Ladevorgang über Nacht ist nicht zu empfehlen

Das Aufladen über Nacht ist zwar eine bequeme Option, aber schädlich für den Akku. Darauf sollte man verzichten, insofern es keine Möglichkeit gibt, das Aufladen bis 100 Prozent irgendwie vermeiden zu können. Auch hier verfügen einige Geräte über eine intelligente Vorgehensweise, um das Aufladen schonend zu betreiben.

Außerdem: Akkus sollten auch nichts mit Kälte, Hitze, Stößen und Stürzen zu tun haben. Aber das gilt letztlich auch für einen Teil der restlichen Hardware, die wir in einem Smartphone finden.

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Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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5 Kommentare

  1. Vielleicht kann man noch anfügen, dass wer langsam lädt auch schonender lädt. Je geringer die Wärmeentwicklung beim Laden, desto schonender ist es (kurze hohe Temperaturen sind oft schädlicher als moderate Temperaturen über längeren Zeitraum). Da kann auch Qi trotz seiner Wärmeverluste durchaus besser sein, als das schnelle „Vollknallen“ per Quickcharge.

  2. Das ist Quatsch und gilt nur für alte Smartphones!
    Seit Android 10 ist das nahezu passé.
    Ich hab mehrere davon und kenn den Unterschied 8/9 vs. 10/11.

  3. Ich frage mich die ganze Zeit warum die meisten Geräte überhaupt Akkus haben, die kaputt gehen? Das nützt nur den Herstellern, v.a. gehören Wechselakkus gesetzmäßig verankert.
    In Hannover fahren Busse mit SuperCaps, Kondensatoren. Diese kennen solch Probleme gar nicht und Ladezyklen gehen in die Millionen, wenn nicht sogar Milliarden.

    1. Die Busse fahren nicht mit SuperCaps. Die SuperCaps werden für das „Kinetic Energy Recovery System“ zur Bremsenergierückgewinnung verwendet.

  4. Gut zu wissen, welchen Tipp der TÜV in Bezug auf das Smartphone gibt. Ich finde es auch nicht so sinnvoll, den Akku erstmal leer laufen zu lassen. Auch wenn es manchmal nicht anders geht.

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