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Testberichte

USB Typ C auf HDMI: Adapter von Anker im Test

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USB Type C ist endlich ein einheitlicher Anschluss für so viele Dinge, wir haben daher einen ersten Adapter von Anker getestet. Zuletzt war nicht nur dieser Adapter bei mir, sondern auch ein passendes Samsung-Chromebook mit USB Type C-Anschlüssen. Zudem habe ich diverse Smartphones mit entsprechendem Anschluss hier, doch da gab es zunächst leider ein sehr ernüchterndes Ergebnis in meinem ersten Feldtest.

Steigen wir doch gleich mit der Enttäuschung ein, denn keines meiner Smartphones mit USB Type C gibt über diesen Anschluss mit dem getesteten Adapter derzeit ein Bild aus. Schuld scheint aber nicht der Adapter zu sein, mit dem besagten Chromebook funktionierte er nämlich tadellos. Aber wie schon erwähnt, egal ob Nexus 5X, Moto Z oder diverse andere Chinaphones, ein Bild bekomme ich aus den Geräten nicht heraus.

Vorerst leider nur ein Traum

Das bringt zugleich das Problem mit, dass Nutzer von MHL und anderen microUSB-Technologien zunächst eine andere Lösung brauchen, wenn sie denn auf ein Smartphone mit Type C wechseln. Eine Bildausgabe via Kabel könnte dann schwierig werden oder schlicht nicht möglich sein. Nicht mal die Pixel-Smartphones von Google haben eine entsprechende Funktion integriert. Selbst der im eigenen Shop angebotene Adapter funktioniert nicht.

Fazit

Was will man zu einem Adapter sonst noch sagen? Am besagten Chromebook ließ er sich problemlos nutzen. Einfach angesteckt und schon wurde das Bild auf den TV übertragen. So wie man das von den sonst eigentlich üblichen Anschlüssen für Bildübertragung kennt. Apropos Übertragung, Ton wird natürlich ebenso durchgeschleift. Bis zu 4K bei 60 Hz gehen laut technischen Daten mit diesem Adapter, konnte ich aber mangels passendem Bildschirm nicht testen. Glaubt man anderen Testern, ist das aber alles wie angegeben möglich.

Im Anschluss selbst hält das Kabel gut, die Verarbeitung machte insgesamt einen guten Eindruck. Da gibt es meines Erachtens keinerlei Kritikpunkte.

Bleibt am Ende eigentlich nur noch der Preis. 22 Euro ist schon nicht gerade günstig, allerdings kauft man sich so einen Adapter eigentlich nur einmal und nutzt ihn dann gegebenenfalls über Jahre hinweg. Von diesem Standpunkt aus, sind die knapp über 20 Euro also gut angelegt. Vorausgesetzt der Anker-Adapter hält mehrere Jahre. Jetzt müssen nur noch Smartphones und andere Geräte ihren Type C-Anschluss voll ausnutzen können.

1 Kommentar
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1 Kommentar

  1. David

    7. März 2017 at 12:57

    Kein Hersteller bewirbt seine Smartphones mit einer entsprechenden Funktionalität (Alternate Mode), das Pixel ist sogar meines Wissesns das erste Gerät wo tatsächlich USB 3.1 hinter dem Type-C Anschluss steckt. Wenn die Hersteller noch den Alternate-Mode verwenden würden müssten andere IC’s her die die Mainboard-Platinen wieder ein Stück komplexer machen.

    Noch dazu bietet doch mittlerweile fast jedes Ausgabegerät Miracast-Kompatibilität, ohne nerviges Kabel.

    MHL ist deshalb doch auch längst ausgestorben, kein einziges Smartphone der letzten 2 Jahre hat mehr MHL per microUSB an Board.

    Und wieso also durch den Alternate-Mode die Platinen teurer und komplexer machen, wenn man sein Bild doch auch per Miracast in, für Smartphones, ordentlicher Qualität, auf den Fernseher bekommt.

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