VW-Wende 2026: Jetzt Endlich „gute Autos“ mit VW-Design statt Touch-Frust und Plastik

ID Polo Cockpit 4

Das neue Jahr hat gerade erst begonnen und wir blicken mit sehr viel Spannung auf den Werdegang von Volkswagen, die in ein sehr wichtiges Jahr starten. Für VW beginnt die Transformationen jetzt erst richtig. Mit der zweiten Generation eigener Elektroautos wird der Weg geebnet, klassische Modelle zu elektrifizieren und die Verbrenner langfristig auslaufen zu lassen.

Allen voran steht dabei der ID. Polo, der viele technische Neuerungen mitbringt und das erste klassische VW-Modell ist, das nun den historisch gewachsenen Markennamen auf einen Stromer überträgt. Zwar werden auch ID.3 und ID.4 noch einmal technisch und optisch sehr stark aufgefrischt, womöglich unter den bekannten Namen, aber sie sind damit trotzdem schon Vergangenheit.

Im Rahmen einer Buchveröffentlichung reden einige VW-Leute über die jüngere Vergangenheit und bieten einen Blick auf die nahe Zukunft. Thomas Schäfer, der VW-Markenchef, sieht seine Aufgabe darin, die Marke finanziell zukunftsfähig zu machen und wieder „gute Autos“ zu bauen. Oliver Blume spricht darüber, wie er im Konzern nach Herbert Diess aufräumen musste.

„Wenn uns jemand unsympathisch findet, dann machen wir etwas falsch“

Bei diesen Aufräumarbeiten musste man auch die ID-Reihe angehen. Die bisherige Designsprache der ID.-Modelle und deren Interieurqualität werden von den VW-Leuten als polarisierend und teils billig wirkend eingestuft. Das soll eindeutig der Vergangenheit angehören, die neue Designlinie verzichtet bewusst auf Aggressivität und setzt stattdessen auf eine freundliche, nahbare Optik.

Das neue Cockpit ist offiziell: Rückkehr der Knöpfe und Tasten

Quasi gleichzeitig gab es auch die ersten Bilder zur neuen Baureihe, welche das neue Cockpit zeigen. Echte Tasten und Schalter, bessere Materialien. Immer noch nicht die endgültige Serie, aber schon nah dran. Es gibt weniger Touch, wieder echte Schalter und Knöpfe, einen hochwertigeren Look als in den letzten Jahren. Das ist definitiv die richtige Richtung!

ID Polo Cockpit 1
ID Polo Cockpit 5
ID Polo Cockpit 3

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Der zurückgekehrte Designchef sagt, dass Volkswagen in der Mitte der Gesellschaft steht und deshalb sympathisch wirken muss. Zugleich bedeutet das auch einen einheitlichen Look, unabhängig vom Antrieb. Gerade beim ID. Cross, obwohl es noch ein Konzept ist, sieht man das gut. Das kompakte Stadt-SUV könnte auch ein schicker Verbrenner sein.

VW ID. Cross Konzept 8

„Pure Positive“: Ein VW sieht wieder nach einem VW aus

Auch das typische VW-Lächeln an der Fahrzeugfront soll bei zukünftigen Modellen wie dem ID. Polo oder ID.1 zurückkehren. Schon das bislang bekannte ID.2-Konzept konnte zeigen, dass die Elektromodelle wieder wie echte VWs aussehen, der elektrische Antrieb nicht mehr unbedingt von außen durch das Design erkennbar ist.

Die neue Designsprache erinnert Kunden an das, was einen VW über Jahrzehnte hinweg so stark und so nahbar gemacht hat“. Das bedeutet bei VW jedoch nicht, dass es nun den Retro-Look gibt, wie man ihn von Renault kennt. Finde ich ehrlicherweise auch den besseren Weg, denn die französische Konkurrenz muss in ein paar Jahren wieder überdenken, wie die Modelle dann aussehen sollen.

VW ID.2 all

Abgesehen vom neuen Design setzt VW auch auf neue Technik. Der Innenraum wird komplett überarbeitet, die Elektro-Plattform bekommt ein technisches Upgrade und bei der Batterie hat sich dank neuer Einheitszelle ebenfalls sehr viel geändert. Ich erwarte ehrlich gesagt nicht weniger als die besten Elektroautos in diesen Klassen, die wir in Europa ab 2026 kaufen können.

Der einzige Wertmutstropfen bislang: VW wird nicht den angekündigten Preis halten können, den ID. Polo wird es erst in teureren Ausführungen geben und beim ID. Cross dürften wir auch eher an der Marke von 30.000 Euro landen.

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