Als Mensch, der nun seit ein paar Jahren hauptsächlich ein iPhone als Daily Driver benutzt, war mir noch nicht einmal bewusst, dass es WhatsApp-Clients gibt, die von Dritt-Entwicklern angeboten werden. Diese werben unter Umständen mit zusätzlichen Funktionen. Doch sie zu nutzen ist wohl eine furchtbare Idee. Metas WhatsApp-Chef Will Cathcart hat darauf kürzlich auf Twitter hingewiesen.

Vor Kurzem habe das Sicherheitsteam bei WhatsApp versteckte Malware in solchen „alternativen“ WhatsApp-Versionen entdeckt. Diese Apps sind natürlich nicht im Google Play Store zu finden und können daher nicht direkt von Google überwacht werden. Konkret benennt Cathcart die App „Hey WhatsApp“ vom Entwickler HeyMods.

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„Diese Apps versprachen neue Funktionen, waren aber nur eine Masche, um persönliche Daten zu stehlen, die auf den Telefonen der Nutzer gespeichert waren“, so Cathcart. Man habe die Erkenntnisse mit Google geteilt und zusammengearbeitet, um diesen bösartigen Apps den Kampf anzusagen.

WhatsApp und Google arbeiten gegen Malware zusammen

Google Play Protect auf Android könne jetzt zuvor heruntergeladene bösartige gefälschte Versionen von WhatsApp erkennen und deaktivieren. Natürlich werden wir unsere Bemühungen fortsetzen, diese Art von Apps zu erkennen und zu blockieren. Auf diesem Erfolg wolle sich WhatsApp allerdings nicht ausruhen. Man prüfe nun, welche rechtlichen Schritte sich gegen HeyMods und andere Entwickler einleiten ließen.

Malware für Mobiltelefone ist eine bösartige Bedrohung, die bekämpft werden muss, und die Sicherheitsgemeinschaft entwickelt ständig neue Methoden, um ihre Ausbreitung zu verhindern.

Will Cathcart, WhatsApp-Chef bei Meta

Fake-Apps von WhatsApp: Warnt Freunde und Familie!

Zuletzt bittet Cathcart darum, Freunde und Familie darauf hinzuweisen, keine Dritt-Apps für WhatsApp zu nutzen und sie über die Risiken aufzuklären. Darum bitten wir auch – also teilt diesen Artikel gerne mit anderen!

Auf Nachfrage von Jane Manchun Wong, die uns normalerweise regelmäßig mit Informationen über neue Features in Social-Media-Apps versorgt, erklärt Cathcart zudem, dass man Nutzer auch automatisch sperren würde, wenn sie einen alternativen Client für WhatsApp nutzen würden.

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Jonathan Kemper

Freier Technikjournalist, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

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1 Kommentar

  1. „Sicherheitsteam von WhatsApp“ 😂
    lade seit jeher Drittanbieterapps von WhatsApp aufs Handy und habe keine Probleme. hab die auch aufem.iPhone und dort auch nix.
    die sehen nur alle Felle wegschwimmen sonst nix!
    als ob die sich um Sicherheit und Privatsphäre scheren würden

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