In anderen Ecken der Welt ist diese Methodik weit verbreitet, doch für Deutschland ist sie ein Novum: Selbst wenn der Großteil der Einwohner über ein mehr oder weniger aktuelles Smartphone verfügt, will man über den Mobilfunk im Katastrophenfall auch Menschen mit älteren Modellen erreichen können. Unter dem Stichwort Cell Broadcast soll am 8. Dezember 2022 dieser Kommunikationskanal getestet werden.

Nur 50 Prozent der Android-Smartphones sind aktuell genug

Ganz so alt dürfen die Smartphones dann aber wieder auch nicht sein. Unter iOS ist mindestens ein iPhone 6s mit dem dafür aktuellsten Betriebssystem, bei Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android 11 Voraussetzung.

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Bild: Statista

Gemessen an der weltweiten Verteilung liegt Android 11 knapp 30 Prozent zwar auf dem ersten Platz und Android 12 machen weitere 20 Prozent aus, unterm Strich können über Cell Broadcast dementsprechend die Hälfte nicht erreicht werden.

Um 11 Uhr soll die Nachricht kommen

Geht alles nach Plan, werden um 11 Uhr alle unterstützten Smartphones, die mit einer SIM-Karte ausgestattet und natürlich mit einem Funkturm verbunden sind, zeitgleich eine Pushbenachrichtigung erhalten.

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Vorteil des Cell Broadcasts ist für die Behörden aber auch, dass die Bevölkerung im tatsächlichen Notfall regional sehr stark eingegrenzt anhand der Funkzelle informiert werden kann.

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