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Marktgeschehen

WhatsApp bannt jeden Monat 2 Millionen Accounts, drei Viertel davon automatisiert

Jonathan Kemper

Veröffentlicht

am

Mehr als 1,5 Milliarden Nutzer hat WhatsApp inzwischen weltweit. Doch nicht alle Nutzer haben gute Absichten. Die Entwickler haben erklärt, wie sie diesen Herausforderungen begegnen. VentureBeat hat in Neu-Delhi auf einem Presse-Event mit Verantwortlichen von WhatsApp gesprochen, die die Systeme erklärt haben, nach denen rund zwei Millionen Nutzer jeden Monat von WhatsApp gesperrt werden können.

Drei Viertel davon alleine würden ohne menschliches Zutun geblockt werden, 20 Prozent aller „schlechten Accounts“ bei der Registrierung abgefangen werden können. Mittels Machine Learning könnte man aus dem vorherigen Umgang mit problematischen Accounts und bestimmten Szenarien der Entwickler lernen. Verschiedene Faktoren wie die IP-Adresse und das Herkunftsland der Telefonnummer, Alter des Accounts und ob kurz nach der Registrierung viele Textnachrichten verschickt werden, spielen in die Bewertung eines Kontos hinein.

As with any communications platform, sometimes people attempt to exploit our service. Some may want to distribute click-bait links designed to capture personal information, while others want to promote an idea. Regardless of the intent, automated and bulk messaging violates our terms of service, and one of our priorities is to prevent and stop this kind of abuse.

WhatsApp habe verschiedene Wege entdeckt, wie Nutzer die Plattform zu missbrauchen versuchen. Mit spezieller Software würden mehrere Instanzen von WhatsApp auf dem gleichen Computer betrieben oder gleich Dutzende SIM-Karten in ein Gerät gesteckt.

Indien: Politische Kommunikation durch WhatsApp

Die Besprechung fand auch in Indien statt, weil WhatsApp dort eine Menge druck von der Politik erfährt. Im Vorfeld der im April startenden Wahlen wurden Fake News über WhatsApp verbreitet, die einige Leben gefordert haben. Infolgedessen hat WhatsApp neben anderen Produktanpassungen die Anzahl der Nachrichten beschränkt, die weitergeleitet werden können.

Weiterhin liefen in Funk und Fernsehen Kampagnen, die über die Verbreitung von Fehlinformationen aufklären sollten. Eine noch größere Reichweite soll mit dem UK-Start-up BuffaloGrid durch solarbetriebene Smartphone-Ladestationen erzielt werden, die auf ihren E-Ink-Displays sogar Nachrichten anzeigen können.

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