Erneut warnt ein Kettenbrief vor einem WhatsApp-Virus, der sich über das Telefonbuch verbreitet. Ziemlicher Quatsch, diese Nachrichten nicht weiterleiten!

Erneut geht eine Warnung vor einem Virus um, ein Kettenbrief geht in WhatsApp wie ein Lauffeuer um. WhatsApp-Nutzer haben Bedenken, sind verunsichert und können mit der Situation nicht richtig umgehen. Dabei ist es einer dieser vielen Fälle, in denen ziemlicher Quatsch verbreitet wird. Diesmal ist es Tobias Mathis, der Angst und Schrecken unter vielen WhatsApp-Nutzern verbreitet. Immer wieder auffällig ist dabei, dass trotz der Einschränkungen für Weiterleitungen derartige Nachrichten nach wie vor schnell in Umlauf geraten. Wir sollten es besser wissen.

Kein Hacker und kein Virus, nur ein Kettenbrief

Es ist ein klassischer Kettenbrief, der schon durch seine Schreibfehler auffällt. WhatsUp statt WhatsApp, es ist von einer Festplatte die Rede und angeblich geht der Angriff allein über das Telefonbuch auf andere Kontakte über. Alles ziemlicher Quatsch und dennoch probieren die Macher den Kettenbrief glaubhaft zu machen, in dem sie mit einer nie stattgefundenen Berichterstattung werben. „Sat1 und Europ1“ hätten vor diesem Virus gewarnt. Das ist schlicht gelogen.

Niemand weiß so richtig um den Hintergrund des Kettenbriefs, doch er sollte ignoriert und nicht weitergeleitet werden. Auch wir bitten inständig darum. Schützt eure Netzwerke dadurch, in dem ihr umsichtig handelt. Möglicherweise soll dieser Kettenbrief nur dazu animieren, tatsächlich die abgebildete Telefonnummer zu kontaktieren. Das entspräche dem beliebten Phishing.

Mimikama

Was ist Phishing?

Betrüger wollen Nutzer im Namen großer Unternehmen und bekannter Internetdienste auf betrügerische Webseiten locken, um dort Nutzerdaten und Zahlungsmittel abzugreifen. Meist wird der Internetauftritt bekannter Marken wie Amazon dreist kopiert, um Vertrauen zu schaffen.

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.