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Android

Xiaomi Mi Mix hat fast keine Displayränder und weitere Besonderheiten

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Nicht zu verwechseln ist das brandneue Xiaomi Mi Mix mit dem bereits bekannten Mi Max, denn das neu vorgestellte Smartphone hat quasi keine Displayränder. Gleich ist zumindest die Diagonale der beiden genannten Geräte, auch das Mi Mix hat 6,4″ in der Displaydiagonale, dürfte aber trotz fehlender Displayränder in nahezu keiner menschlichen Hand kompakt liegen. Nichtsdestotrotz ist das Gerät interessant, denn es packt alles erdenklich Gute in die Specs und noch mehr!

Da ist eben nicht nur dieses faszinierende Display vorhanden, denn mit den restlichen technischen Daten kann das Mi Mix auch mehr als nur überzeugen. Snapdragon 821, bis zu 256 GB Datenspeicher und 6 GB RAM, ein 4400 mAh Akku und Quick Charge 3.0, Hauptkamera mit 16 MP und Frontkamera mit 5 MP. Interessant finde ich durchaus noch die Auflösung des Displays, die Xiaomi mit 2040 x 1080 Pixel angibt.

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Spannende Hardware

91,3 % der Vorderseite bestehen aus Display, dieser Wert ist natürlich bislang unerreicht. Man könnte Xiaomi also nicht vorwerfen, sie würden Geräte anderer Hersteller kopieren (wie das neue Mi Note 2) und einfach nur mit der besten Hardware vollstopfen, man hat durchaus interessante eigene Ideen.

Weiterhin interessant ist das verbaute Akustiksystem, welches die klassische Ohrmuschel ersetzt. Das funktioniert mittels mechanischer Energie, die über das Keramikgehäuse in für das Ohr hörbaren Sound umgewandelt wird. Jau, High-Tech! Folgend in Bildern recht anschaulich dargestellt.

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Noch mehr Besonderheiten? Gibt es. Dank UltraSonic-Technologie wandert der Näherungssensor direkt „in das Gerät“ unter das Display, er verschwendet also keinen Platz mehr über oder unterhalb des Display. Des Weiteren spart sich Xiaomi erstmals physische Tasten unter dem Display und die Frontkamera ist besonders klein ausgefallen (50 % kleiner als üblich).

Mit umgerechnet knapp 475 Euro ist das Teil auch nicht wirklich teuer, trotz der zahlreichen Besonderheiten. Ob das Mix wirklich als Massenware demnächst erhältlich ist, würde ich trotzdem noch ein wenig anzweifeln. Xiaomi sagt zwar, sie können das Gerät so produzieren, sprechen aber gleichzeitig von einem Konzept-Smartphone. Ach ja, kommt euch das Gerät irgendwie bekannt vor? Ein Sharp-Konzept sah so ähnlich aus.

Yes it’s real! We’ve brought our concept phone into production. Introducing the Mi MIX, our largest screen flagship ever.

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[via MIUI, Xiaomi]

8 Kommentare
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8 Comments

  1. Schtief

    25. Oktober 2016 at 19:32

    So ganz neu ist die Idee ja nicht. Sharp hatte doch vor 2 Jahren mit dem „Aquos Crystal“ schon so ein Gerät am Start. Aber geil ist es trotzdem, wenn auch viel zu groß. Fehlt jetzt noch ein 100% FullDisplay ohne die nutzlose Frontkamera.

  2. Mark-Ingo Thielgen

    26. Oktober 2016 at 08:39

    Ich find das Gerät eigentlich sehr interessant, aber es wird sicherlich erneut eine dieser scheußlichen Manga-GUI erhalten, nicht alle hierzulande üblichen LTE-Bänder unterstützen und eh wieder nicht nach Deutschland kommen.

    Noch drei Anmerkungen:

    – Die Art von „Akustiksystem“ ist schon von den Gigaset-Smartphones bekannt – und funktioniert dort auch nicht besonders gut.

    – Ist die Selfie-Kamera wirklich unter dem Display angebracht? Wie soll man das Gerät denn Haken, dass da nicht ständig der Handballen drauf liegt?

    – Der hinter den Display liegende Helligkeitssensor erscheint mir mehr als Voodoo, denn als praktikable Lösung.

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      26. Oktober 2016 at 10:53

      Ja, es gab schon andere Geräte, auch abseits von Smartphones, die mittels Vibration (oder so ähnlich) Töne erzeugen, in Smartphones aber letztlich trotzdem ja so gut wie nie verbaut.

      Für die Frontkamera dreht man das Gerät wohl, war in einigen Videos zu sehen.

      Der Sensor funktioniert über Ultraschall, ist keine Rakentechnik, wurde bislang nur selten verwendet

    • Christian S

      26. Oktober 2016 at 11:06

      Also das Akustik system war halt mehr zwingend notwendig bei dem design, die haben schon gesagt das die Qualität nicht besonders ist.
      Beim Selfi machen kann man einfach das komplette Handy drehen und hat so die Kamera wieder oben.
      Von dem helligkeitssensor im gerät weiß ich nichts, macht auch wenig sinn; verbaut ist allerdings ein neuartiger näherungssensor innerhalb des Gerätes welcher mit Ultraschall funktioniert und so nichtmehr von außen sichtbar ist

    • Mark-Ingo Thielgen

      26. Oktober 2016 at 11:48

      „… die haben schon gesagt das die Qualität nicht besonders ist.“

      Ehrlich? Wo? Auf der Pressekonferenz? Ist das eine Hippie-Kommune oder ein Industrieunternehmen? Welche Firma gibt denn offiziell zu, dass ein (immer noch) essentiell wichtiges Element eines Smartphones, die Sprach/Tonausgabe nicht vernünftig funktioniert?

      Fragen über Fragen… ?

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      26. Oktober 2016 at 14:46

      fuck, ich Idiot hab den Helligskeitssensor mit dem Näherungssensor verwechselt :D

    • Mark-Ingo Thielgen

      26. Oktober 2016 at 18:20

      Kann passieren. ;-)

      Kam durchaus glaubwürdig, wenn auch seltsam rüber. :-)

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