In diesem Jahr wird es heiß hergehen, denn die VW-Gruppe hat mehr als vier elektrische Kleinwagen für uns parat. Allerdings reden wir da von der Klasse über 4 Meter, wozu der neue Skoda Epiq, VW ID. Polo und ID. Cross sowie der Cupra Raval gehören. Unterhalb der 4 Meter wird VW erst 2027 etwas nachlegen können.
Die Frage, die sich da einige stellen werden: Was ist mit Skoda und Seat in diesem Segment? Früher gab es Kleinwagen von allen Core-Marken, wir erinnern uns an die Zeiten des VW Up, den es auch von Skoda und Seat gegeben hatte. Oder an den VW Lupo, der zum Beispiel von Seat mit einem eigenen Modell bedient wurde.
Es wird keinen ID.1 mit dem Skoda-Logo geben
Was macht man beim ID.1, gibt es dann auch die Alternativen der Core-Marken von VW? Es scheint sich diesbezüglich leider nichts geändert zu haben. Seat baut weiterhin keine eigenen Elektroautos, sondern produziert nur für die anderen Marken. Skoda ist beim ID.1 außen vor, der neue Epiq-SUV bleibt das kleinste Elektroauto „aus Tschechien“.

Was günstiger oder kleiner als der Epiq ist, wird bei Skoda in den kommenden Jahren mit Hybridantrieb ausgestattet sein, aber einen vollelektrischen Kleinwagen unterhalb des Epiq sieht man (derzeit) nicht. VW macht es, aber bei Skoda sieht man für so ein Modell derzeit keine profitable Produktion. Weil so ein Modell mit Gewinn nicht realisierbar sei, lässt man es bleiben.
„Wir sehen keine Möglichkeit, ein solches Auto profitabel zu produzieren, daher haben wir keine unmittelbaren Pläne für ein kleineres Elektroauto als den Epiq.“
Das ist durchaus schade, aber auch kein allzu großes Thema beim Blick auf den Markt. In Europa hat sich das B-Segment als führend durchgesetzt und da wünschen sich die Kunden in der Regel einen SUV. Wir werden auch beim neuen Audi A2 E-Tron sehen, dass die elektrische Wiederauferstehung zwar ans Original erinnert, aber nicht annähernd so klein (3,82 Meter) sein wird.
