Nach knapp sechs Jahren ist Schluss für Amazon Drive. Wie der Onlinehändler bereits im Sommer angekündigt hatte, wird der Cloudspeicher zum Ende 2022 eingestampft, sodass sich Nutzer nach Alternativen umsehen müssen.

Allerdings gewährt Amazon seinen Nutzern eine großzügige Vorlaufzeit. Ab dem 31. Januar 2023 könnt ihr keine neuen Daten mehr hochladen, sodass ihr Uploads nur noch ansehen könnt. Es wird bis zum Jahreswechsel von 2023 auf 2024 Dauern, bis ihr selbst diese Dateien nicht mehr abrufen könnt und sie endgültig gelöscht werden. Ein Backup lieber früher als später ist demnach ratsam.

Fotos und Videos wandern automatisch in Amazon Photos

Um Fotos und Videos müsst ihr euch jedoch zum Glück weitestgehend keine Sorgen machen, diese verbleiben weiter in der Cloud. In Amazon Drive hochgeladene Medien werden automatisch in Amazon Photos übertragen.

Amazon Drive und Amazon Photos sind verschiedene Services. Da Amazon Drive und Amazon Photos den gleichen Cloud-Speicherort nutzen, jedoch haben Sie über Amazon Photos Zugriff auf Ihre in Amazon Drive gespeicherten Foto und Videodateien. Um auf Ihre Fotos und Videos zuzugreifen, melden Sie sich bitte bei der Amazon-Photos-Website an oder laden Sie die Amazon-Photos-App für iOS oder Android herunter. Obwohl sie separate Services sind, ist jedes Foto oder Video, das auf Amazon Drive gelöscht wird, nicht mehr über Amazon Photos verfügbar und wird nach 30 Tagen dauerhaft von Amazon entfernt.

Der Service hat recht attraktive Konditionen: Prime-Mitglieder können unbegrenzt Fotos in voller Auflösung (nicht komprimiert wie bei Google Fotos) und immerhin 5 GB an Videomaterial hochladen.

100 GB zusätzlich kosten immerhin nur 1,99 Euro monatlich. Sollten allerdings mehr als 5 GB Videos in Amazon Drive lagern, solltet ihr euch bald daran machen, diese Dateien auszusortieren bzw. zu sichern. Alle womöglich auftauchenden Fragen beantwortet Amazon an dieser Stelle.

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1 Kommentar

  1. Amazon ist ja nicht die erste Plattform, die das macht.
    Deswegen speichert man die Bilder ja auch nicht in einer Wolke bzw. höchsten als Back up.
    Es klingt erstmal schön bequem – nur hat man damit die Kontrolle über die Fotos und so weiter an den Cloud-Betreiber abgegeben.

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