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Amazon: Alexa soll irgendwann Star Trek-Niveau erreichen

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Amazon Echo 2017 Alexa Header

Noch sind die Smart Home-Assistenten nicht sonderlich weit, sie hören nur auf einfache Sprachfehle und fühlen sich im Alltag leider noch stark nach steifen Robotern an. Ändern soll sich das aber, bei Amazon hat man ganz genaue Vorstellungen.

In erster Linie soll Alexa smarter werden, was auch dringend nötig ist. Aktuell kann Alexa rudimentäre Fragen beantworten, mit Folgefragen tut sich der Assistent aber schwer. Google hingegen kann das aktuell etwas besser. Längere Gespräche sollen mit Alexa in Zukunft auch möglich sein, um Buchungen für Hotels oder Mietautos durchzuführen, die Kalender-Funktion soll ausgeweitet werden und noch so einiges mehr. In Zukunft sollen dafür auch nicht mehr unbedingt feste Phrasen nötig sein, Alexa wird über kurz oder lang menschlicher.

Amazon wäre sogar offen für eine Integration des Kwoledge Graph von Google, auch weil man sich dieser eigenen Schwäche bzw. der Stärke des Konkurrenten bewusst ist. Aber Amazon und Google, die scheinen sich nicht sonderlich zu mögen. Und vielleicht liegt da auch das Problem beider Assistenten, denn die Unternehmen arbeiten nicht zusammen und behindern sich dadurch gegenseitig. Meins Erachtens bedeutet das unterm Strich eine langsamere Entwicklung, wie wir derzeit gut bei den Routinen sehen können.

Google Assistant vs Amazon Alexa: Wettrennen läuft

Amazon ist schon weiter als Google, zumindest in der Verbreitung des eigenen Assistenten. Mal abgesehen von Android-Smartphones, wo Google die Oberhand hat, finden wir Alexa inzwischen auch in immer mehr Autos und sogar Kaffeemaschinen sind längst direkt steuerbar. Bis das von Amazon gewünschte Niveau der Star Trek-Computer erreicht ist, werden aber noch viele Jahre ins Land gehen.

Vorerst scheint man sich darauf zu konzentrieren, den aktuellen Stand möglichst weit zu verbreiten. Amazon bietet ein großes Portfolio an eigenen Alexa-Geräten, landet zudem in immer mehr Fahrzeugen. Denn es braucht dummerweise erst mal auch viele Eingaben durch Nutzer, um von Nutzern direkt lernen zu können.

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