Amazon testet neue Wege, Pakete schneller (und günstiger) auszuliefern

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Bild: Super Straho/Unsplash

Ein Konzept mit Zukunft? Ich weiß ja nicht. Erstmal werden die USA als Spielfeld dienen, aber vielleicht bringen uns ja auch hierzulande irgendwann Einzelhändler unsere Pakete.

Ganz schön gewagt? Amazon startet in den USA ein Pilotprojekt namens „Amazon Hub Delivery“. Hierbei werden lokale Einzelhändler in die Paketzustellung einbezogen.

Die Idee: Pakete an Geschäfte abliefern, die sie dann regional verteilen. Das Konzept scheint vielversprechend, doch ob es tatsächlich tragfähig ist, bleibt abzuwarten. Schließlich hängt der Erfolg von Faktoren wie der Zustellzeit und dem Personalbedarf ab​.

Es sind unterschiedlichste Geschäfte involviert, von Cafés bis hin zu Bekleidungsgeschäften. Die bei den Händlern eingehenden Pakete sollen noch am selben Tag zugestellt werden. Ein spannender Aspekt ist dabei, dass Amazon dieses neue Netzwerk als Ergänzung zu seiner bestehenden Logistik sieht – nicht als Ersatz​.

Um das Projekt für potenzielle Partner attraktiv zu gestalten, lockt Amazon mit Prämien für die Werbung weiterer Geschäfte. Händler, die andere Geschäfte für „Amazon Hub Delivery“ gewinnen, können eine Provision von 1.000 US-Dollar kassieren.

Trotz der vielversprechenden Aussichten bleibt es spannend, ob Amazon dieses Modell auch international ausrollen wird. Zunächst wird der Konzern die Resonanz und Ergebnisse in den USA beobachten​. Ehrlich gesagt sehe ich da kein großes Potential, oder was meint ihr?

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