Es gibt eine neue Phishing-Methode im Netz, die insbesondere auf die Nutzer von Google Chrome abzielt. Genannt wird sie die „Inception Bar“, da sie die Adressleiste des Browsers simuliert. Diese ist mobil so gestaltet, dass sie beim Scrollen nach oben automatisch wieder eingeblendet wird, beim Scrollen nach unten aus dem Bild verschwindet und den Nutzer nicht mehr weiter stört. Diesen Effekt macht sich das neue Phishing zunutze.

Inception Bar „übernimmt“ Adressleiste

Wie ein kurzes Video demonstriert, simuliert diese neue Methode die Adressleiste, sobald das Original automatisch ausgeblendet wird. Ganz offensichtlich ist in diesem Fall (siehe Video) die falsche Adressleiste an der veränderten Webseitenadresse zu erkennen. Ansonsten wäre der Fake kaum oder gar nicht zu erkennen.

Grundsätzlich zielt diese Variante darauf ab, einen Klick hin zu einer Webseite zu generieren, die der Nutzer sonst vermutlich nicht besucht hätte. Ähnlich wie gefälschte Systemmeldungen, die auf unseriösen Seite häufiger zu finden sind. Nur zielt man diesmal nicht auf das Web allgemein ab, sondern gezielt auf den populärsten Browser.

Machen kann man als Nutzer nichts, nur eben ganz genau hingucken.

Achtung: Schädliche mobile Werbung imitiert Google-Meldung

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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