Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Die iPhone-Entwickler mussten sich in Corona-Zeiten mal mit einem völlig anderen Thema beschäftigen.

Auch Apple ist an der Eindämmung der Corona-Pandemie gelegen und lässt es sich nicht nehmen, das Thema Mund-Nasen-Schutz in seinem eigenen iPhone-Style zu interpretieren. Zunächst ist die Apple Face Mask nur für Mitarbeiter im Unternehmen und im Verkauf gedacht, doch wer weiß – vielleicht gibt es den den schmucken Spucke-Stopper auch bald im Store nebenan zu kaufen.

Die Gruppe, die sich ansonsten um die Konzepte von Geräten wie dem iPhone oder dem iPad kümmern, das „Engineering and Industrial Design“ Team, wurde auf diese besondere Aufgabe angesetzt. Und das sieht man spätestens der Apple-typischen Verpackung an.

Apple Face Mask in typischer Verpackung

Die Kollegen von Bloomberg hatten die Gelegenheit, sich die Apple Face Mask genauer anzuschauen. Sie berichten, die Maske habe einen einzigartigen Look mit großzügigen Abdeckungen von Kinn und Nase. Die Bänder seien anpassbar, um möglichst bequem um die Ohren zu liegen.

Apple sagt, es habe intensive Recherche bei der Wahl der Materialien betrieben, um die Luft richtig zu filtern und gleichzeitig die Versorgung mit medizinischer persönlicher Schutzausrüstung nicht zu stören.

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ClearMask: Erste zertifizierte, durchsichtige Maske für Lippenleser

Neben der weißen Face Mask beliefert Apple seine Mitarbeiter aber wohl noch mit einem zweiten Modell, der ClearMask. Diese wurde zusammen mit der Gallaudet University aus Washington entwickelt und soll vor allem Hörgeschädigten helfen, die Lippen ihres Gegenübers lesen zu können.

Bevor Apple nun seine eigenen Masken herausbringt, wurden Mitarbeiter mit handelsüblichen Stoffmasken versorgt, Kunden bekommen beim Eintritt bei Bedarf eine Einwegmaske angeboten.

Jonathan Kemper

Studiert Technikjournalismus, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

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