Nach einigen Leaks startet der Assistant Driving Mode demnächst offiziell und mit einer komplett neuen Oberfläche.

Vor wenigen Tagen ist eine neue Version des sogenannten Assistant Driving Mode erstmals aufgetaucht. Sie sieht mehr nach dem aus, was Google vor über zwei Jahren präsentierte und seither nicht veröffentlichte. Eine neue Auto-Funktion (deutsche Bezeichnung) startete dann zu Beginn des Jahres innerhalb von Google Maps in einigen Märkten als Testversion und fokussierte sich aber eher auf die aktive Navigation.

Großes Update noch vor dem offiziellen Start

Eigentlich soll der Assistant Driving Mode das – derzeit noch – bestehende Android Auto für Telefonbildschirme ersetzen. Da es aber zunächst nur mit einer laufenden Navigation nutzbar war, schoss das ganze Ding erst mal am Ziel vorbei. Aber die brandneue Version, die vor wenigen Tagen bei ersten Nutzern auftauchte, geht viel mehr in die richtige Richtung.

Google hat eine neue Oberfläche entwickelt, die ersten Nutzern zur Verfügung steht:

via 9to5Google

Kurz nach diesen „Leaks“ hat Google die neue Oberfläche offiziell angekündigt. In den kommenden Wochen rollt die neue Funktion international aus, auch für deutsche Kunden. Dann ist der Assistant Driving Mode nach einer zweijährigen Entwicklungsphase endlich verfügbar.

Hey Google, Assistant Driving Mode starten

In dieser neuen Variante ist nicht nur das Design neu. Google hat eine Oberfläche geschaffen, die im Auto leicht bedienbar und auch ohne aktive Navigation nutzbar ist. Das funktioniert derzeit vorrangig bei amerikanischen Nutzern, steht aber bald auch weltweit den Nutzern zur Verfügung. Dann es soll es reichen, Google Assistant den entsprechenden Befehl zu geben.

Testphase läuft aus, finale Version startet

Google war bei diesem Thema lange Zeit sehr still und hat sich auch seit Start der „Early Preview“ nicht erneut geäußert. Die neue Oberfläche war zuletzt ein vorläufiger Test. Google hat sich am Feedback der Nutzer orientiert und deshalb die neue Oberfläche geschaffen, die ohne eine aktiv laufende Navigation im Fahrzeug gut nutzbar ist. Was den Assistant Driving Mode somit wieder etwas von Google Maps entkoppelt.

„Sie müssen nicht mehr mit Ihrem Telefon herumfummeln und stellen gleichzeitig sicher, dass Sie sich auf die Straße konzentrieren können. Mit einsehbaren, antippbaren Karten sind die Grundlagen, die Sie für unterwegs benötigen, mit einem einzigen Fingertipp verfügbar – kein Scrollen erforderlich.“

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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