Ausblick: Elektroauto-Verkauf in Deutschland erstmals nach 8 Jahren wieder rückläufig, aber nicht alles ist schlecht

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Foto: MiEnergi, Unsplash

Elektroautos werden in Deutschland zukünftig weniger verkauft, aber dafür mehr produziert.

Wenn es keine unerwarteten Veränderungen geben sollte, wird der Markt für Elektroautos in Deutschland im neuen Jahr nicht wachsen, sondern womöglich im Vergleich zum Jahr davon sogar wieder rückläufig sein. Das wäre dann eine Premiere nach acht Jahren, in denen der Markt für Elektroautos kontinuierlich gewachsen ist.

„Während der Absatz von Plug-In-Hybriden (PHEV) um 5 Prozent auf 185.000 Einheiten steigen dürfte, gehen wir bei den rein batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) von einem Rückgang von 14 Prozent auf 451.000 Einheiten aus“, schreibt der VDA in seiner Prognose für 2024. Schuld daran haben Inflation, zu teure Modelle, wenig Auswahl, mangelnde Infrastruktur und gekürzte Förderungen.

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Es ist derzeit noch für viele Leute nicht attraktiv genug, auf ein Elektroauto umzusteigen. Das sieht man aufgrund der gestrichenen Umweltprämien sehr deutlich. Ohne finanziellen Anreiz, bleibt das Elektroauto in diesen Tagen noch ein Nischenprodukt. 2023 war Deutschland noch der größte europäische Markt für Elektroautos mit über 524.000 verkauften Fahrzeugen.

Verkauf geht zurück, Produktion steigt

Es gibt aber auch gute Nachrichten, denn die inländische Produktion für Elektroautos soll weiterhin größer werden. Man geht von ca. 1,45 Millionen elektrischen Fahrzeugen aus, die 2024 in Deutschland produziert werden, der größte Teil jedoch für den Export ins Ausland. Das würde einem Wachstum von fast 20 Prozent entsprechen.

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