Apps sind so angesagt wie nie, sie ermöglichen uns den virtuellen Einkauf, die Essensbestellung und sie vertreiben die Langeweile während der Krisenzeiten.

Rausgehen dürfen wir aber das macht nur noch bedingt Spaß, weltweit herrschen Ausgangssperren und sorgen damit für einen Boom. Für einen neuen Internetboom, wenn man denn so will. Netflix gewinnt deutlich mehr Nutzer, News-Webseiten bekommen mehr Klicks und auch App-Downloads steigen ins Unermessliche an. Bestimmte App-Kategorien können besonders von der aktuellen Situation profitieren. Dazu gehören unter anderem Unterhaltungs-Apps wie mobile Spiele.

Apps profitieren in vielerlei Hinsicht

Allein die letzte Märzwoche soll einen Anstieg von 132 Prozent für Spiele-Downloads bedeutet haben. Natürlich wird zugleich mehr gezockt, fast 50 Prozent mehr Gaming-Sessions haben die Nutzer im ersten Quartal des Jahres laut Adjust-Analysen eingelegt. Andere Apps profitieren aber genauso, denn von Zuhause aus wird aktuell auch verstärkt gearbeitet. Entsprechende Business-Apps soll ein Wachstum bei Downloads von über 105 Prozent hingelegt haben.

Und die App-Entwickler profitieren auch von einer höheren Anzahl an „Revenue-Events“. Immer mehr Leute kaufen freiwillig oder brauchen wegen ihrer Bedürfnisse die kostenpflichtigen Versionen und Funktionen der aktuell beliebten Apps. Zu guter Letzt können Shopping und Lieferdienst-Apps profitieren. Aber weniger von mehr Downloads, sondern von einer intensiveren Nutzung durch die Bestandskunden.

rnd

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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