Darum enttäuscht mich Xiaomi bei Android-Updates weiterhin

Xiaomi-13-Lite-Hero

Ändert sich ab 2023 endlich die Update- bzw. Softwarepolitik bei Xiaomi? Bei den Preisen, die Xiaomi für 13 Lite, Pro etc. verlangt, sollte man eigentlich auf eine Verbesserung hoffen. Doch die schlechte Nachricht ist, dass Xiaomi seine Updatepolitik wie in den letzten Jahren beibehalten hat und das muss man scharf kritisieren.

Obwohl beispielsweise hier in Europa ein Zwang zu mehr Updates durch die EU-Politik durchgesetzt werden könnte, scheint Xiaomi sich den Forderungen nicht annähern zu wollen. Ganz anders Samsung und Oppo, die für viele Geräte bereits eine Updategarantie von 4 Jahren aussprechen.

Xiaomi bleibt bei den Spitzenmodellen bei 3 Jahren. Das Xiaomi 13 und 13 Pro erhalten garantiert drei neuere Android-Versionen. Sicherheitsupdates werden für 5 Jahre garantiert. Was uns aber viel mehr stört, ist die fehlende Garantie für das neue Xiaomi 13 Lite. Obwohl es für einen UVP von rund 500 Euro auf den Markt kommt, gibt es Mängel bei der Software.

Xiaomi 13 Lite: Mit Blick auf Software-Aktualität keine Kaufempfehlung

Das neue Mittelklasse-Smartphone hat ein sehr gutes Datenblatt, aber bei der Software sieht es wirklich schlecht aus. Das fängt schon damit an, dass es mit Android 12 aus 2021 startet, obwohl Android 13 bereits seit Sommer 2022 verfügbar ist. Wenn man sich zum Beispiel Samsung anschaut, kann man dort auf jeden Fall Android 13 auf den neuen Galaxy-Geräten erwarten.

Aber nicht nur das, die Updategarantie von Xiaomi gilt weiterhin nur für die teuren Topmodelle. In der Pressemitteilung zu den neuen Smartphones wird das noch einmal deutlich, dort wird das 13 Lite nicht einmal erwähnt, wenn es um die Garantie für neue Android-Versionen und Sicherheitsupdates geht. Das ist einfach nicht mehr zeitgemäß und schon gar nicht in den neuen Preisklassen von Xiaomi.

Ohnehin wäre die Updategarantie nicht auf einem vergleichbaren Niveau, denn bereits das Android 13 Update würde eines der drei garantierten Updates „wegnehmen“, da das Handy mit einem veralteten Stand in den Handel geht.

Android-Hersteller und ihre Update-Garantien – ist das gut genug?

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3 Kommentare zu „Darum enttäuscht mich Xiaomi bei Android-Updates weiterhin“

  1. ich persönlich finde es auch extrem Mau.
    Ich meine das 13 Lite ist mit 499 Euro kein Gerät der Einstiegsklasse.
    Samsung hat gerade in dem Updatebereich massiv nachgebessert auch für günstigere Geräte.
    Xiaomi könnte es sich vor 1,5 bis 2 Jahren durchaus noch solche Schnitzer leisten, aufgrund der niedrigen Preise die sie damals hatten.
    Aber heute? Wo sie die selben Preise wie Hochpreiskonkurrenz bieten?
    Da muss aber mehr kommen um Konkurrenzfähig zu bleiben.
    Ein 499 Euro Gerät als Fire and Forget rauszuballern ist schon richtig frech.
    Ich hoffe das sie drauf sitzen bleiben um aus den Fehlern zu lernen.

  2. Tut mir nicht leid mit den wenigen unregelmäßigen Updates, die stören den Nutzer nur. Wenn man sich dann die meisten Panikschiebereien bei Sicherheit genauer anschaut, ist es heisse Luft, wo am Ende nur die Knaststäbe für den Nutzer enger gesteckt werden.
    Vor allem kommen dabei aber laufend neue Fehler ins System und alte werden wie bei Thunderbird Mail (Desktop Mailanwendung) nicht mehr behoben. Kein Wunder bei der gefühlten Million an zu unterstützenden Geräten, die Fangrrlz kaufen doch eh jährlich neu.

    Von daher solltet ihr mal eher auf die Qualität statt Quantität achten. Aber Smombies interessiert ja nur das nächste Pseudo-Update, damit wieder frisch herumgefummelt werden kann.

    1. Ganz so ist es aber nicht. Durch Updates gibt es Sicherheit und neue Funktionen. Und im Normalfall funktionieren die sich sehr gut, die neuen Funktionen.
      Eine Update Garantie sollte man schon lange haben. Wenn man nach zwei Jahren oder drei das Smartphone verkauft, hat es auch noch einen Wert dann.

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