Das Nothing Phone (2) ist da: Mein erster Eindruck – was ich mag und was nicht

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Das neue Nothing Phone (2) kann auf den ersten Blick in den meisten Punkten überzeugen.

Nothing hat sein Phone (2) präsentiert und greift damit in einem höheren Preisbereich an. Deshalb muss sich das Start-Up natürlich mit größeren Marken messen lassen und das will man sicherlich auch unbedingt. Mit dem neuen Phone (2) gibt es in meinen Augen ein Smartphone aus der Premium-Mittelklasse, bei dem nicht viel zur Oberklasse fehlt.

In meinem ersten Eindruck verrate ich euch, was mir in den ersten Tagen mit dem Phone (2) aufgefallen ist. Wir können allerdings noch keinen umfangreichen Testbericht liefern, der folgt dann erst in den kommenden Tagen oder Wochen. Mein Hintergrund: Zuletzt habe ich im Wechsel das Google Pixel 7 Pro und Samsung Galaxy S23 Ultra genutzt, die Ansprüche sind also etwas höher.

Es ist schnell

In den ersten Stunden fällt positiv die Systemleistung auf, die ich aber aufgrund des Snapdragon 8+ Gen 1 erwartet habe. Nothing hat die Software darauf wohl gut abgestimmt. Wobei ich immer noch kein Fan vom Look der Software bin, die neuen Widgets, Icons etc. gefallen mir nicht, aber das ist eine sehr subjektive Wahrnehmung. Man muss sie ja nicht benutzen.

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Nothing verändert am Betriebssystem grundsätzlich wenig und das erinnert alles sehr stark an Android, wie man es auch auf einem Pixel-Smartphone erhält. Nur halt ohne die exklusiven Google-Funktionen wie Call Screen, Assistant Voice Typing etc. Ob zum Beispiel eine eigene Wetter-App notwendig ist, wage ich zu bezweifeln, doch sie ist vom Aufbau her auf jeden Fall gut umgesetzt.

LED-System verbessert, aber immer noch sinnlos

Auch das Glyph-System, jetzt mit mehr einzelnen LEDs und deutlich besser individualisierbarer, ist an sich sehr gut umgesetzt. Ich finde es, weil es an der Rückseite ist, immer noch ziemlich sinnlos. Nothing macht viel Tamtam darum, aber das ist nicht mein Verständnis von einem sinnvollen Smartphone-Feature. Auch Geräte mit Case, im Lieferumfang ist übrigens keins, lege ich nicht auf dem Display ab.

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Auffallend gut in den meisten Disziplinen

Dafür passt der Rest umso mehr. Display, Kamera, Ton, Zuverlässigkeit und andere Punkte passen in den ersten Tagen wirklich gut. Obwohl es erst das zweite Nothing-Smartphone ist, wirkt es bereits sehr ausgereift. Wirklich hervorstechend ist außerdem die Hardware-Verarbeitung und das Design als solches.

Obwohl der Akku mit 4.700 mAh nicht gerade überdimensioniert wirkt, gerade für ein Smartphone mit 6,7″ Bildschirm, hat die Laufzeit in den ersten Tagen überzeugt. Für genauere Werte ist es aber einfach noch zu früh, das Gerät ist erst 24 Stunden bei mir.

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Apropos Bildschirm, das ist ebenfalls ein überzeugender Baustein des Nothing Phone (2). Es ist außen sehr hell und selbst in der starken Sommersonne gut ablesbar. Die Qualität wirkt gut und LTPO mit maximal 120 Hz steckt hier auch schon drin.

Zur Kamera kann ich jetzt noch nicht viel sagen, aber sie macht auf jeden Fall einen guten Job. Es ist nicht das Niveau von Google Pixel, das sollte euch klar sein, außerdem fehlt leider jegliche Zoomtechnik. Dafür hat der Ultraweitwinkel-Sensor die Makrofähigkeit spendiert bekommen.

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Nach meiner Anfangszeit steht fest, dass ich das Nothing Phone (2) noch weiterhin benutzen möchte und euch deshalb demnächst einen Testbericht liefere.

Nothing Phone (2) Datenblatt

  • 6,7″ FHD+ Display, 120 Hz, OLED, 1600 Nit
  • Snapdragon 8+ Gen 1 Prozessor
  • 128/256/512 GB Speicher
  • 8/12 GB RAM Arbeitsspeicher
  • 50 MP Hauptkamera (IMX890) mit OIS + Ultraweitwinkel/Makro
    32 MP Frontkamera
  • 4.700 mAh Akku, 15 Watt Wireless-Charging, 45 Watt USB-Laden
  • Stereo-Lautsprecher, Fingerabdrucksensor im Display, Glyph-Interface (LED-Rückseite), Dual-SIM
  • Maße: 162,1 x 76,4 x 8,6 mm, 201, 2 g
  • Android 13 ab Werk mit Update-Garantie
  • Farben: Schwarz, Weiß

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