• Der digitale Euro wird konkreter.
  • Aber der Weg ist noch sehr, sehr lang.
  • Zu den Kritikern gehören natürlich alle privaten Banken.

In den letzten Jahren haben virtuelle Währungen an Popularität gewonnen, was insbesondere für Kryptowährungen gilt. Aber damit tun sich sehr viele Menschen schwer, denn die fehlenden bekannten Institutionen im Hintergrund sorgen auch für Misstrauen. Ganz normale Währungen sollen aber auch digital und virtuell werden, wie zum Beispiel die europäische Zentralbank ankündigt.

Digitaler Euro schon länger im Gespräch

Grundsätzlich ist der digitale Euro schon seit einiger Zeit offiziell im Gespräch. Es gibt bereits offizielle Hilfeseiten, auf denen einige Fragen geklärt werden. Will man aktuell digital bezahlen, sind immer Zwischenhändler beteiligt. Zum Beispiel eure Bank. Aber das könnte sich mit dem digitalen Euro ändern.

Dazu heißt es auch: „Ein digitaler Euro würde die Effizienz eines digitalen Zahlungsmittels mit der Sicherheit verbinden, die Zentralbankgeld bietet“.

Digitaler Euro fordert Geduld: Politische Projekte brauchen etwas länger

Aber bis dahin wird noch Zeit vergehen, der digitale Euro könnte technisch erst ab dem kommenden Jahr umgesetzt werden. Den Gesetzesentwurf für den digitalen Euro soll es erst Anfang 2023 geben. Und erst Ende 2023 könnten die Arbeiten an dem Projekt beginnen, um den digitalen Euro vielleicht sogar erst 2025 einzuführen.

Banken befürchten einen virtuellen Run, so wie es ihn auf Bargeld in der letzten große Krise 2008 gegeben hatte. Dann könnten die Leute ihr Geld von ihrer Bank auf Knopfdruck abziehen und in den von der Zentralbank gestützten digitalen Euro umwandeln. Dafür habt ihr dann nur noch ein eigenes Wallet, zum Beispiel auf eurem Telefon, wofür es aber kein klassisches Bankkonto braucht.

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Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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