Jeder dritte Deutsche denkt über E-Scooter-Kauf nach – auch wegen Corona

woman walking on pathway beside TIER scooter on road

unsplash.com/@mbaumi

Klar, vor einem Jahr waren E-Scooter einfach noch nicht so populär wie jetzt. Trotzdem hat die aktuelle Situation auch einen Einfluss auf das Kaufinteresse.

E-Scooter rollen seit Juni 2019 auch über die deutschen Straßen – zur Freude der einen und zum Ärger der anderen. Fakt ist: Sie sind ein ernstzunehmendes Mittel zur Fortbewegung im Nahverkehr geworden. Sharing-Dienste in Großstädten nehmen einen immer größeren Anteil an. In meiner Wahlheimat Bonn sind inzwischen nach TIER und Lime auch Dott und Bird unterwegs.

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E-Scooter-Nachfrage: Umfrage mit 1000 Teilnehmenden

Doch sich auf die Anbieter zu verlassen, ist vielleicht nicht immer optimal. Im ländlichen Raum fehlen sie außerdem komplett, kann man hier die Lade-Infrastruktur vermutlich nicht rentabel aufrechterhalten. Eine vom Anbieter Moovi in Auftrag gegebene und vom Marktforschungsinstitut Innofact durchgeführte, nach eigenen Angaben repräsentative Umfrage (mit 1000 Teilnehmenden) bescheinigt, dass immer mehr Deutsche über einen eigenen E-Scooter nachdenken.

Moovi Escooter Corona Deutschland

Demnach seien es zum jetzigen Zeitpunkt 34,8 Prozent, die den Kauf eines E-Scooters in Erwägung ziehen. Vor einem Jahr seien es noch 24,3 Prozent gewesen, die „auf jeden Fall“ oder „wahrscheinlich“ einen E-Scooter kaufen wollten. Damals waren die Fahrzeuge aber auch noch ein Novum, mittlerweile haben es vermutlich einfach mehr Menschen ausprobiert und sind auf den Geschmack gekommen.

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Wegen Corona: Mehr Deutsche wollen E-Scooter

Nichtsdestotrotz einen Einfluss auf das aktuelle Meinungsbild hat die Corona-Krise. 48,6 Prozent – fast die Hälfte – der Deutschen, die einem E-Scooter offen gegenüber wären, fühlen sich durch die Pandemie in ihrer Entscheidung bestärkt. 52,4 Prozent der Deutschen meiden außerdem öffentliche Verkehrsmittel deswegen – mir persönlich geht es zumindest in dem Punkt nicht anders. Wie sieht es bei euch aus?

„Wir verzeichnen bereits seit Jahren ein zunehmendes Interesse nach individuellen und flexiblen Mobilitätslösungen für Kurzstrecken. Der Bedarf nach solchen Lösungen ist in Zeiten von Corona besonders spürbar. Die Unsicherheiten bei der Nutzung des ÖPNV und die reduzierten und teilweise eingestellten Angebote bei Verleihdiensten lassen den Wunsch nach individuellen Mobilitätslösungen wachsen.“ – Janik Lipke, Co-Founder und CMO, Movi

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