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Marktgeschehen

Facebook wächst weiter, muss Milliardenstrafe zahlen und wird kartellrechtlich untersucht

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

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Facebook hatte viele Skandale in der letzten Zeit und wächst dennoch weiter, das soziale Netzwerk scheint ein unaufhaltsamer Riese zu sein. Für den wohl bekanntesten Skandal rund um Cambridge Analytics erhält Facebook nicht nur einen eigenen Netflix-Film, sondern auch eine Strafe verbunden mit einer Zahlung in Höhe von 5 Milliarden US-Dollar. Facebook akzeptiert die Strafe und blickt in eine neue Zukunft.

„Wir sind dafür verantwortlich, die Privatsphäre der Menschen zu schützen. Wir arbeiten bereits hart daran, dieser Verantwortung gerecht zu werden, aber jetzt werden wir einen völlig neuen Standard für unsere Branche setzen“, schrieb Mark Zuckerberg auf Facebook.

Wir sind gespannt, was Facebook umsetzen wird und welche Veränderungen direkt beim Nutzer ankommen. Derweil gibt es aber schon andere Nachrichten, gute und auch schlechte. Wachstum steht bei Facebook ganz oben auf der Agenda, der letzte Quartalsgewinn wurde mit 2,6 Milliarden Dollar beziffert. Nicht nur der Gewinn wächst, auch die monatlich aktiven Nutzer werden mehr: 2,41 Milliarden.

Facebook und Co. werden untersucht

In den USA werden kartellrechtliche Untersuchungen gegen Facebook, Google, Amazon und Co. eingeleitet, die US-Regierung will die „Big Tech“ genauer anschauen. Es geht dabei darum, wie die Konzerne ihre jeweilige Marktmacht erlangen konnten, ob darunter Innovationen, andere Unternehmen und Verbraucher leiden mussten. Namen nannte man zwar keine, doch die liegen auf der Hand.

Ähnliche Verfahren gab es schon in Europa, mit zum Teil empfindlichen Strafen. Lange hatte man in Amerika keinen Blick darauf, wie die Unternehmen arbeiten und ob sie ihre Marktmacht ausnutzen. Das ändert sich. Immer wieder ist bei diesem Thema von einer Zerschlagung die Rede. Vor bald 20 Jahren wurde eine Zerschlagung Microsofts abgewendet.

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