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Galaxy S: Samsung-Sprecher dementiert Ice Cream Sandwich-Update und Value Pack

Denny Fischer

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samsung-galaxy-s

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Autsch, jetzt scheint es doch wieder für das Galaxy S in die entgegengesetzte Richtung zu gehen, wenn es um Ice Cream Sandwich bzw. dem angeblich geplanten Value Pack geht. Erst hatte Samsung ganz offiziell angekündigt, dass das einstige Flaggschiff aus dem Jahre 2010 kein Android 4.0 erhalten wird, was besser bekannt unter dem Namen Ice Cream Sandwich ist. Kurz darauf berichteten koreanische Medien, dass Samsung angeblich die Update-Fähigkeit nochmals überprüfen möchte.

[aartikel]B005SOR5EW:right[/aartikel]Kurz darauf gab es weitere Informationen, Samsung plane ein sogenanntes Value Pack zu veröffentlichen. Dies soll auf Ice Cream Sandwich basieren, allerdings eventuell etwas abgespeckt sein, um die nicht mehr ganz so frische Hardware des Galaxy S zu überbeanspruchen. Doch alle Gerüchte und Insider-Informationen können wir wohl getrost vergessen, da Samsung augenscheinlich mit der ersten Entscheidung das Thema auch ad acta gelegt hat.

Denn gegenüber TheNextWeb hat nun ein Samsung-Sprecher bestätigt, dass man definitiv kein Update bringen wird und dies auch weder überdachte noch in einer abgespeckten Variante vor hatte. Die Hardware ist angeblich weiterhin daran schuld, da diese nicht mehr leistungsfähig genug sei. Damit dürfte das Thema dann nun endgültig beendet sein, sofern die Kollegen wirklich die Info aus erster Hand haben. [via]

16 Kommentare

16 Comments

  1. Philipp Ertl

    3. Januar 2012 at 20:39

    Fail! So macht sich Samsung keine Freunde

  2. Elv

    3. Januar 2012 at 20:48

    Ist sehr jämmerlich bestellt um die Kunden- und Produktpflege in der Droiden-Welt. Und mehr als peinlich, was Samsung da abliefert. Hatte nicht jemand (sogar hier) kürzlich noch laut posaunt, dass Samsung ALLES RICHTIG MACHT und daher zu recht eine führende Rolle hat?

    Ich denke, denke die Moder werden zeigen, dass es doch geht, aber es ist nicht jedermanns Ding herum zu frickeln um sein System mit neuer Firmware (Bugfixes, SecurityPatches und neuen Features) zu versorgen.

    Ich lamentiere ja schon lange über diese schlechte Update-Politik der Hersteller. Es wird Zeit, dass Google die Firmen wieder einfängt und das herumgebastele (Sense, TouchWiz, Blurb, … am Android deutlich einschränkt um der Fragmentierung entgegen zu wirken. Das Durcheinander ist schon jetzt größer als bei Windows und all den Herstellern mit ihren eigen Konfigurationen und Treibermist. Ich hoffe, dass nicht genau diese "Offenheit", dass Android so nach oben gespült hat (viele Hersteller, viele Geräte, viel Auswah) auch den Untergang in sich birgt. Denn dann kann sich Microsoft (und nicht Apple) ins Fäustchen lachen!

    Ein Android Gerät sollte wirklich offen sein. Sich an Hardware-Standards halten, damit man sich nach belieben ein Update bei Google holen kann. Aber ich glaube das sind Wunschträume.

    • Denny Fischer

      3. Januar 2012 at 22:18

      Mich kannst du damit ja nicht meinen, denn genau den schlechten Support habe ich angeprangert ;)

      Das Problem bei dem "Einfangen" der Hersteller ist, dass es dann nicht mehr Open Source wäre. Damit könnte man die große Modding-Community abschrecken…

      • Elv

        4. Januar 2012 at 07:04

        Du weisst schon, dass es neben der "üblichen" Version eine "richtige" OpenSource Version gibt, wo der Market nicht dabei ist und wenn nachinstalliert, dann aber ohne die Möglichkeit kopiergeschützte Apps zu installieren (Archos hat in seinen Geräte diese Version benutzt)

        Ich finde, es ist zuviel, was Google zulässt. Guck mal bei dem Stichwort Exchange und Android. Die Hersteller fummeln an der Grundfunktion des Systems herum. Wenn ich mich richti erinnere: HTC kann mehrere Accounts, Samsung nur einen, Motorola hat es ersetzt durch ein MobileSync oder ähnlich! Und auch Sense, TouchWiz greift tief ein und ist nicht nur ein "hübscher" Launcher und ein paar Widgets.

        Wer vor wenigen Wochen Samsung noch über den grünen Klee gelobt hat, weiss ich wirklich nicht mehr…

  3. Dom Mas

    3. Januar 2012 at 21:43

    samsung rechnet eben auch. die meisten kunden haben ihre smartphones mit einem 2-jahres-vertrag, (das s1 kam? sept.10 ? auf den markt?) also werden sich jene kunden demnächst auf dem smartphone markt nach einem nachfolger umsehen, das "alte" modell unattraktiv zu machen (keine aussichten auf ein update zur aktuellen android version) macht doch das s2 gleich schmackhafter (sollte sich der kunde nicht komplett gegen samsung entschieden haben)
    an der hardware wird es definitiv nicht liegen. sogar auf dem x10 von sony ericsson läuft dieses (wie sich der hauseigene launcher touchwiz auswirkt kann ich nicht sagen)
    persönlich halte ich von sense, touchwiz usw wenig, diese existieren nur damit menschen denen du dein handy mal kurz "zeigst" sofort den unterschied zu den anderen androiden erkennen – "mein htc hat so tolle widgets" usw. hol dir auch so eins!

    • Elv

      4. Januar 2012 at 07:06

      Ich glaube das die Galaxy S1 heute noch verkauft werden, incl Vertrag!

  4. Oliver

    3. Januar 2012 at 22:12

    Dann werd ich wohl drauf hoffen müssen dass CM9 (bekanntlich ja auf ICS basiert) irgendwann auch für das Galaxy S erscheint…..
    Bin mit der Stabilität und Geschwindigkeit von CM7 sowieso glücklicher als mit dem offiziellen System, aber das Risiko des Garantieverfalls muss jeder für sich bewerten.

  5. Mirco

    4. Januar 2012 at 02:27

    Mein Galaxy i9000 mit Android habe ich jetzt in Frührente geschickt. In einem anderen Thread schrieb ich ja bereits das ich Android den Rücken zukrehren werde. Nun ist es passiert (wird vermutlich niemanden interessieren).

    Apfel ist mir absolut überteuert und so kaufte ich mir ein günstiges Omnia 7. Und was soll ich sagen? Ich bin bis jetzt absolut positiv überrascht wie gut das Windows Phone 7.5 funktioniert. Hier hakt nichts, es macht einfach genau das wofür es ist. Auch die Oberfläche ist nur am Anfang etwas ungewohnt. Mittlerweile möchte ich gar keine andere Oberfläche mehr nutzen. Viele verteufeln ja WP 7, ich bin aber sehr zufrieden mit dem System.

    Android ist eine nette Idee, die zu einer Gelddruckmaschine verkommen ist. Über kurz oder lang wird der Höhenflug gestoppt werden.
    Viele Kunden wollen Updates die einfach zu installieren sind. Wird das Produkt nicht mehr gepflegt (hier ja schon nach knapp über einem Jahr nicht mehr) dann wird man wechselwillig. Es gibt ja schließlich noch Apfel und Microsoft.

    • Elv

      4. Januar 2012 at 07:11

      youtube:

      "iPhone 4 vs Nokia Lumia 800 vs iPhone 4S Browser Benchmark comperation"
      (ist von einer nokia group gemacht)

      "TellMe vs Siri"

    • Elv

      4. Januar 2012 at 07:16

      Zu dem Haken …

      Zu langsamer Grafik-Performance verdammt: Androids Display-Ausgabe in der Kritik

      Die auf Youtube einzusehenden Geräte-Vergleiche demonstrieren es zu Hauf. Abhängig davon wie viele Apps seit dem Neustart eines Android-Gerätes bereits genutzt wurden und wie satt der zur Verfügung stehende Arbeitsspeicher bereits bepackt ist, hat Googles Smartphone-Betriebssystem (in der direkten iPhone-Gegenüberstellung) mit stotternden Benutzeroberflächen und einer langsamen Grafik-Performance zu kämpfen.

      Ein Kritikpunkt der auch auf neuere Android-Geräte zutrifft und wohl auf frühe Design-Entscheidungen der Android-Entwickler zurückzuführen ist. So meldet sich Andrew Munn, ein ehemaliger Google-Mitarbeiter, jetzt auf Google+ zu Wort und versucht die einfach formulierte Frage zu beantworten “Warum Stottert Android, während iOS, Windows Phone 7, QNX, und WebOS flüssig laufen”? Munns auf die beiden Kernaussagen reduzierte Antwort:

      […] Die Android Benutzeroberfläche wird aufgrund der von mir erwähnten Design-Entscheidungen nie komplett flüssig laufen.
      Die Darstellung der Benutzeroberfläche wird direkt im Thread der App berechnet.
      Und: Die Darstellung der Benutzeroberfläche genießt auf Geräte-Ebene nur “normale Priorität”

      Auf iOS-Geräten hingegen läuft die Berechnung der Display-Ausgabe im Hintergrund ab und wird bei Bedarf auch mal bevorzugt behandelt. Im Ergebnis fühlt sich die Grafik-Performance des iPhones flüssiger an und kann auch dann überzeugen, wenn die gestartete Applikation noch dabei ist ihre Rechen-intensiven Aufgaben zu lösen.

  6. Elv

    4. Januar 2012 at 07:29

    Vielleicht sind die Hersteller auch noch zu sehr in alten Denkmustern gefangen. Früher gab es ein Handy mit einer Firmware. Updates gab es maximal bei zertifizierten Händlern. Habe bei meinem alten Nokia 6600 nur einmal ein Update bekommen, weil die 2GB SD (die offiziell unterstützt wurde) nicht funktionierte. Na ja, nach dem Update auch nicht und habe daher dann auch die Gebühr für das Update zurück bekommen,

    Mit Android ist es anders. Es gibt Fehlerbehebungen, Sicherheitsfixes und neue Features … aber machmal denke ich Handy + irgendeine Version und so handeln wie in der Zeit der "alten" (Pseudo)Smartphones

  7. Dom Mas

    4. Januar 2012 at 09:50

    android hat eine so große modding community die jedes noch so alte handy pflegen.
    sogar für das htc legend wird ics noch kommen :D obwohl htc schon gesagt hat gingerbread wäre zu viel

    • Elv

      4. Januar 2012 at 12:32

      Ist aber nicht jedermans Sache. Das Modding als Lösung für den Otto-Normal-Verbraucher anzubieten ist wohl etwas falsch.

    • Elv

      4. Januar 2012 at 12:33

      Mit Sense haben die vielleicht sogar recht!

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