Galaxy S24 Ultra: Hier sieht Samsung noch Luft nach oben

Samsung-Galaxy-S23-Ultra-Testbericht-7

Wohin, wenn man schon an der Spitze ist?

Meiner Beobachtung nach haben Smartphone-Bildschirme in den letzten Jahren ein Plateau der Innoavation erreicht, wenn man von dem Aufstieg faltbarer Smartphones bzw. Foldables mal absieht. Schließlich gibt es auch nicht allzu viele Schrauben, an denen ein Hersteller drehen kann.

Wenig Möglichkeiten zur Verbesserung

Zunächst wäre da einmal die Auflösung, die in den meisten Fällen das Maximum des Sinnvollen erreicht hat. Wie auch schon das S22 Ultra bietet das Galaxy S23 Ultra 3.088 x 1.440 Pixel, was bei 6,8 Zoll in einer Pixeldichte von rund 500 PPI resultiert – mit bloßem Auge ist schon eine deutlich geringere Pixeldichte kaum zu erkennen, geschweige denn zu beanstanden.

Dann gibt es noch die Displaytechnologie: Wie viele andere Hersteller auch setzt Samsung auf AMOLED, was als stromsparender und farbintensiver als das herkömmliche LCD gilt. Aktuelle stellt eigentlich nur pOLED eine Alternative dar, ein besseres Bild erzeugt das aber nicht zwingend. Einen tiefgehenden Vergleich zwischen den beiden Technologien könnt ihr hier nachlesen.

Samsung Galaxy S23 Ultra Test: Besser geht es 2023 nicht

Bildwiederholrate soll über 120 Hertz steigen

Last but not least wäre da noch die Bildwiederholrate. Und hier hat Samsung tatsächlich bislang nicht das Maximum herausgeholt. Über die letzten Jahre hat Samsung auf 120 Hertz gesetzt, nicht nur bei den Ultra-Modellen, sondern auch günstigeren Geschwistern.

Mittlerweile haben Hersteller wie Sharp aber sogar das Doppelte mit 240 Hertz beim Aquos R6 erreicht, und eine solche Distanz will Samsung offenbar nicht auf sich sitzen lassen. Einem Leak zufolge soll der südkoreanische Hersteller beim Samsung Galaxy S24 Ultra daher auf eine maximale Bildwiederholrate von 144 Hertz setzen.

Dazu ist aber auch zu sagen: Einen Unterschied werden Endanwender vermutlich kaum merken. Der fällt hauptsächlich beim Sprung von 60 auf 90 Hertz auf, alles darüber hinaus ist der Meinung vieler hauptsächlich Augenwischerei.

Sowieso wird die maximale Wiederholrate nur in seltenen Fällen abgerufen. Dank des sogenannten „Dynamic OLED“-Panels reguliert sich die automatisch von selbst herunter, wenn sie nicht gebraucht wird, um Strom zu sparen.

Merkt ihr noch einen Unterschied über 90 Hertz?

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