Weil die ganze URL für viele zu kompliziert sei, schneidet Google die Adresse in Chrome auf das Nötigste zu. Jetzt fallen auch Pfadangaben weg.

Schon seit 2018 experimentiert Google daran herum, nicht die komplette URL einer Webseite in Chrome anzuzeigen. Nehmen wir unsere Seite zum Beispiel: Eigentlich müsste sie mit dem Protokoll anfangen, also https://, danach www. als Subdomain. Diese beiden Teile streicht Chrome aber bereits automatisch heraus, da sie für den Nutzer nicht unbedingt wichtig sind.

Chrome warnt vor maskierten Fake-URLs und erhält Tab-Gruppierungen

URL anzeigen, wenn du drüberhoverst

In den instabilen Builds ist diese Funktion bereits verfügbar und kann über chrome://flags/#omnibox-ui-hide-steady-state-url-path-query-and-ref gesteuert werden. Neue Optionen sind es laut Golem, die volle URL anzuzeigen, wenn du mit dem Cursor über die Adresseleiste fährst und die URL erst zu verstecken, wenn du mit der Seite interagierst. Nutzer des Canary-Builds hatten in der vergangenen Woche diese Funktion standardmäßig aktiviert, das wurde nachträglich noch korrigiert.

Chrome: Google-Browser kürzt URLs

Dieses Verhalten haben URL-Leisten in der Regel auch in mobilen Browsern, schließlich ist auf einem Smartphonedisplay nicht so viel Platz. Auf dem Desktop ist dieser Platz aber durchaus gegeben, deshalb verstehe ich nicht, warum man einen großen Teil der Adresse verstecken wollen würde. Wie seht ihr das?

Jonathan Kemper

Studiert Technikjournalismus, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

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