Mit dem neuen Monat kommen wir auch der Urlaubssaison sehr nahe und wir dürfen wieder ausgiebig reisen. Aber was kommt zum Einsatz, wenn man navigieren möchte? Hat man im Auto kein gutes Navigationssystem direkt integriert, werden viele natürlich sofort an Google Maps, Apple Maps und Co. denken. Stiftung Warentest verrät, dass auch der Blick auf klassische Navigationssysteme immer noch eine gute Option ist.

Man hat bei Stiftung Warentest klare Empfehlungen. Für den „Schnellstarter“ sind die Handy-Apps wunderbar. Man hat sie eh dabei. Zumal sie oftmals keinerlei Extrakosten verursachen. Jedenfalls dann, wenn man für den Kartendownload genügend Datenvolumen zur Verfügung hat oder dafür das WLAN verwendet.

Vorteile klassischer Navis liegen auf der Hand

Dafür bieten echte Navigationsgeräte je nach Modell größere Displays, haben das Kartenmaterial ohne händischen Download sowieso direkt auf dem Gerät und brauchen abseits von Echtzeitinformationen keinen dauerhaften Internetzugang. Garmin und TomTom konnten den Vergleich für sich entscheiden. Sie boten im Test die beste Navigation, wozu Routenführung, grafische Anzeigen und Sprachansagen in die Bewertung geflossen sind.

Google Maps unter den Apps trotzdem vorn dabei

Noch vor Google Maps liegt eine andere App. Nämlich die App von TomTom mit den kostenpflichtigen TomTom-Services. Der Navi-Spezialist biete die besten Stauinformationen, so die Tester. Im Google Play Store liegt die App auf dem zweiten Rang der erfolgreichsten Apps für „Karten & Navigation. Google Maps reihte sich im Test knapp dahinter ein, somit noch vor Apple Karten und diversen anderen Apps.

Ein gutes Testurteil erhielten außerdem die Apps Sygic, Waze (gehört zu Google), NNG iGo und TomTom AmiGo. Die entscheidenden Unterschiede liegen im Detail. Google Maps hat zum Beispiel einen vergleichsweise hohen Datenverbrauch und konnte sich vor allen Dingen deswegen nicht gegen das kostenpflichtige TomTom Go als Testsieger durchsetzen.

Ein paar der populären Navi-Apps fürs Handy:

Am Ende muss man festhalten, dass für Vielfahrer klassische Navis gar keine doofe Idee sind. Setzt man auf Smartphone-Apps, sollte vielleicht auch selbst probiert werden, welche App am besten gefällt. Oftmals sind auch Menüführung und Bedienung unterschiedlich.

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Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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11 Kommentare

  1. Ist zwar auch mein einziges Navisystem, aber ab und zu leitet die App einen schon über seltsame Wege. Vor allem teils illegale Wege. Und wenn man die Strecken schon kennt, dann merkt man besonders wie falsch die Route eigentlich ist. Manchmal ist es echt besser sich einfach nur die Karte anzuschauen und sich seinen eigenen Weg rauszusuchen. Lernt man es auch besser.
    Aber die Nutzung ist kostenlos, man hat es immer dabei und ist allemal besser als nix, von daher.

  2. Hallo,
    wäre schön wenn irgendwann auch al Magic Earth in so einem Vergleich auftauchen würde.
    Hat sich bei mir gegen Maps und Sygic durchgesetzt.

    Gruß
    Michael

  3. Ich bin mit googlmap sehr zufrieden bin knapp 7000 km quer durch Westeuropa gefahren und in Frankreich auf der Hinfahrt ohne Maut
    Durchgekommen das muss ein anderes System erstmal können.
    Dazu kommt punktgenaues abfahren im Kreisverkehr.

  4. Sygic ist der größte Mist, will dich über Feldweg leiten, macht unnötige Umwege, setzt während der Navigation aus und sucht die Route neu und die Sprach Anweisung bleibt stumm wenn man eine Nachricht bekommen hat (z. B. Whatsup.

  5. Tom Tom Amigo arbeitet einwandfrei und zuverlässig.Ein Tom Tom Produkt eben , Wace ist OK. arbeitet störungsfrei . Google Maps ist auch empfehlenswer .Ich finde nur Google kennzeichnet die Autobahnen zu oft ( 5 Mal auf dem Display )

  6. In Google sind ein paar Strecken Herausprogrammiert, da hat die Politik offenbar die B51 durchgedrückt. Google Maps nutz den Umweg über die Autobahn.

    1. Nicht herausprogrammiert. Google Maps präferiert Autobahnen. Manchmal etwas zu stark, aber das macht es einfach überall.

  7. Das Argument: klassische Navis haben ein größeres Display, kann man anführen, stimmt aber häufig nicht. Es liegt ja auch daran, welches Smartphone ich habe.

    Und das Datenvolumen ist für viele kein Argument. Es wäre aber schön, wenn Maps etwas aggressiver vorab laden würde, ohne dass der Benutzer das aktiv einfordert. Erste Schritte geht man ja gerade.

    Da die meisten Menschen ein Navigationssystem eher 2-5 x im Jahr brauchen, muss man bei klassischen Systemen mit eigener Hardware heute aber auch mal den Umwelteffekt hinzu rechnen. Ein Gerät das ein Computer mit Bildschirm ist, und nur 20-30 Mal verwendet wird, bis es komplett veraltet ist, ist nicht mehr zeitgemäß

  8. Interessant eine Kosten Gegenüberstellung. Wie lange kann ich mit Google Maps Daten ziehen um den Preis eines externen Navigationsgerätes zu erreichen? Vor allem was kosten Updates für diese Geräte? Ich bin seit 15 Jahren im Aussendienst und benutze nur noch Maps. In Europa online, in der Schweiz benutze ich eine offline Karte. Hatte noch nie Probleme. Außer das ich an verschiedene Tagen verschieden Routen angeboten bekommen.

  9. Für mich ist die TomTom Go App das beste Navi. Kostet zwar 20€ im Jahr, aber dafür habe ich Weltweite Karten und Gefahrenwarner an Bord.
    Die Daten sind immer aktuell und der beste Stauwarner ever. Kann Routen schon zu Hause planen auch mit mehreren Zwischenhalten. Und auf meinem 6 Zolldisplay auch ausreichend groß.
    PS: Kann man kostenlos testen.

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