Bei Google hat man sich dafür entschieden, die Teams der Kommunikations-Tools zu vereinen. Das soll aber nicht ganz so drastisch wie bei Facebook ausfallen.

Google hat verschiedene Messenger und Kommunikations-Tools am Start, jetzt gibt es starke Umstrukturierungen im Hintergrund. Aber diese passieren nicht ohne Kommunikation nach außen. Google vereint alle bisher separaten Teams zu einem gemeinsamen, wurde jetzt verraten. Für Kunden soll es langfristig auch spürbare Veränderungen geben. Alles soll der Modernisierung dienen, wovon Google Meet, Chat, Duo, Telefon und Messages profitieren – auch um das alte Hangouts zu ersetzen.

Google investiert mehr in seine Messenger-Produkte

Einhergehend war und ist damit eine personelle Veränderung.

Wir bringen alle kollektiven Kommunikationsprodukte von Google unter einem Leiter und einem einheitlichen Team zusammen, das von Javier Soltero, VP und GM von G Suite, geleitet wird. Javier bleibt in der Cloud, wird aber auch dem Führungsteam unter Hiroshi Lockheimer, SVP für Plattformen und Ökosysteme, beitreten. Außerhalb dieses Updates gibt es keine weiteren Änderungen am Personal und Hiroshi wird weiterhin eine wichtige Rolle in unseren laufenden Partnerschaftsbemühungen spielen.

Google hat heute verschiedene Messenger-Apps am Start. Duo ist in erster Linie für private Videochats gedacht, Meet eher für Videokonferenzen aber inzwischen auch für Privatnutzer verfügbar. Und Google Chat ist RCS für Android-Smartphones, der moderne SMS-Ersatz für Mobilgeräte.

Man möchte aber nicht wie Facebook diese Plattformen miteinander verbinden. Google sagt, dass sich Kunden sehr gezielt für entsprechende Produkte für bestimmte Zwecke entscheiden und daher wohl nicht alles vereint haben möchten.

The Verge

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.