Google hat für Prüfungen der Inhalte automatische Vorgänge, die auch mal schiefgehen können. Mussten jetzt wieder Entwickler einer populären App spüren.

Hin und wieder rutschen Apps durch die Prüfungsprozesse bei Google durch. Wobei in der Regel dadurch schlechte Apps doch ihren Weg in den Play Store schaffen. Diesmal ist es aber umgekehrt gewesen. Google hat eine sehr populäre Android-App aus dem Play Store entfernt. Bei den Entwicklern der Android-App und den Nutzern sorgte das natürlich erst einmal für reichlich Verwirrung und Fragezeichen.

Google löscht populäre App, entschuldigt sich aber

Entfernt hatte Google die betroffene Podcast-App, weil es dort Podcasts über Covid-19 zu finden gab. Was nun kein Grund dafür ist, gleich die komplette App zu entfernen, denn dann müsste das Google auch mit Apps wie YouTube oder der eigenen Podcast-App tun. Drei Tage später entschuldigte sich einer der führenden Mitarbeiter von Google öffentlich dafür, dass der Prozess im Kampf gegen Falschinformationen noch nicht ausgereift genug ist.

Wie das überhaupt passieren kann? Google braucht aufgrund der immensen Masse an Apps und Inhalten auf all seinen Plattformen automatische Prüfungsvorgänge. Genau diese Prüfungen können auch mal falsch ausschlagen. Erst danach wird in der Regel durch die Betroffenen eine manuelle Prüfung angefordert, welche auch wieder seine Zeit dauern kann.

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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