Folge uns

Android

Google Play Store: Weitere Adware über Taschenlampen-Apps verbreitet

Veröffentlicht

am

Google Play Store Logo Header

In den letzten Tagen häufen sich mal wieder die Meldungen über Fake-Apps und andere Probleme im Google Play Store. Mindestens 1,5 Millionen Nutzer sollen von einer weiteren Adware-Welle betroffen sein, die es erst vor kurzer Zeit im Google Play Store gegeben haben soll. Eine Schadsofware, welche ungewöhnliche und ungewollte Werbung auf den Geräten einblenden kann, wurde über kleine Tool-Apps verbreitet. Dazu gehören zum Beispiel Taschenlampen-Apps.

Die wohl 22 betroffenen Apps sollen in kurzer Zeit bis zu 7,5 Millionen Downloads erreicht haben. Im Zweifel ist das für die Leute dahinter mal ne schnelle Mark, die eventuell sogar ganz üppig ausfällt. LightsOut nennt sich die Adware, die mit Popups für ungewollte Anzeigen auf den Geräten der Nutzer für fette Portmonees bei den Machern der Apps sorgt. Es gibt laut ZDNet auch gute Gründe, warum die Adware überhaupt im Play Store zunächst unentdeckt bleiben konnte.

Um sich einer Entdeckung und Löschung zu entziehen wurde bei der Installation der Taschenlampen-Apps lediglich der Schadcode von LightsOut extrahiert und eingerichtet. Der Schadcode in Form eines Skripts verfügte über zwei Funktionen, die beim ersten Start der App über einen Befehlsserver im Internet ausgelöst wurden: Zuerst löschte das Skript das Symbol der App aus dem App Drawer. Danach bot er an, keine Werbung anzuzeigen.

Google hat immer mal wieder derartige Probleme, wir berichteten zuletzt über schmutzige Werbung in diversen Kinder-Apps.

7 Kommentare
Wichtig: Nimmst du an dieser Diskussion teil und veröffentlichst einen Kommentar, stimmst du unserer Datenschutzerklärung zu. Das Speichern von IP-Adressen durch Wordpress ist deaktiviert.

7 Comments

  1. Matthias S.

    18. Januar 2018 at 09:11

    Wer braucht heutzutage noch Taschenlapmen-Apps?

    • Denny Fischer

      18. Januar 2018 at 09:23

      Eigentlich niemand mehr. Aber das wissen wohl viele nicht.

    • JayAr

      18. Januar 2018 at 09:39

      Genauso wie viele nicht wissen, dass man vor der Installation von Apps deren Berechtigungen einmal kritisch begutachten sollte. :)

    • Matthias S.

      18. Januar 2018 at 11:56

      Zumal Android ja seit Marshallow (?) nochmal nachfragt, ob man die berechtigung erteilen will. Der Nutzer muss hier also aktiv „ja“ sagen.

    • Denny Fischer

      18. Januar 2018 at 19:05

      die meisten drücken ja trotzdem sofort ja oder okay, wie das im Internet eben so gehandhabt wird.

    • Matthias S.

      19. Januar 2018 at 08:02

      Ich bilde mir trotzdem ein, dass man dadurch eher stutzig wird, als bei der schnöden Auflistung vor der Installation. Wer dann einer Taschenlampen – App aktiv die Berechtigung zum telefonieren oder SMS schreiben erteilt hat es auch nicht anders verdient.

    • Denny Fischer

      19. Januar 2018 at 12:09

      Bin auch der Meinung, dass es genügend Faktoren gibt, an denen auch ein Anfänger dubiose Apps und Webseiten erkennen könnte.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Beliebt