Google hat auf allen eigenen Plattformen mit verschiedenen Herausforderungen zu kämpfen. Gerade Verschwörungstheorien werden auch in Deutschland immer mehr.

Schon seit einiger taucht auch bei uns in Deutschland die QAnon-Bewegung immer mehr auf, auch weil Prominente bei diesem Thema voll dabei sind. Google reagierte jetzt aber nicht nur bei uns, sondern löscht allgemein drei durchaus bekannte QAnon-Apps aus dem Google Play Store. Die besagten Apps informierten direkt über verschiedene QAnon-Themen, die eigentlich allesamt den sogenannten Verschwörungstheorien zuzuordnen sind – und manchmal wirklich extrem verrückt klingen.

Google hat jetzt mehrere Apps aus dem Play Store geworfen, weil sie gegen die Nutzungsvereinbarungen verstoßen haben. Entwickler müssen natürlich mit unterschiedlichsten Punkten konform sein, um ihre Apps im Play Store anbieten zu dürfen. Grenzen der Meinungsfreiheit dürfen zum Beispiel nicht überschritten werden. Das ist mit der bloßen Behauptung von erfundenen Straftaten und ähnlichen Veröffentlichungen wohl gegeben.

Google: Entscheidung wirkt subjektiv

Ein großes Problem in diesem Zusammenhang ist natürlich, wenn Menschen diverse Theorien glauben und darauf basierend handeln, wenn nicht sogar Selbstjustiz ausüben. Natürlich lässt sich ausführlich darüber streiten, ob das Löschen dieser Apps wirklich okay ist. Oder ob hier von Google nicht etwas zu subjektiv gehandelt wurde. Aber Google ist der Player, der seine eigenen Regeln macht und diese womöglich auch mal individuell unterschiedlich auslegt.

Bislang war mir QAnon kein geläufiger Begriff, etwas mehr darüber könnt ihr zum Beispiel beim BR nachlesen.

Winfuture

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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