Wer Google viel und ausgiebig zu nutzen weiß, der wird dort unweigerlich viele seiner Daten abgelegt haben. Das müssen keine manuellen Uploads sein, sondern einfach nur euer Suchverhalten. Daraus lässt sich gut schließen, was ihr den ganzen Tag macht, wo eure Interessen liegen, was ihr eventuell heimlich im Netz sucht, euer Konsumverhalten und so weiter. […]

Wer Google viel und ausgiebig zu nutzen weiß, der wird dort unweigerlich viele seiner Daten abgelegt haben. Das müssen keine manuellen Uploads sein, sondern einfach nur euer Suchverhalten. Daraus lässt sich gut schließen, was ihr den ganzen Tag macht, wo eure Interessen liegen, was ihr eventuell heimlich im Netz sucht, euer Konsumverhalten und so weiter. Kundendaten sind die Kronjuwelen von Google, bestätigt auch Sicherheitschef Gerhard Eschelbeck in einem Interview mit unseren Kollegen und gibt dabei noch weitere Einblicke.

Nicht selten wird von dem Zugriff auf die Kundendaten durch die NSA und andere Geheimdienste berichtet, doch diese Behauptungen seien laut Eschelbeck absoluter Quatsch. Übrigens sind ungefähr die Hälfte der 500 Mitarbeiter von Eschelbeck allein mit der Sicherheit der Daten beschäftigt. Das ist wichtig, denn Angriffe gibt es fast im Millisekundentakt, wobei die meisten davon in der Regel harmlos sind. Interessanter und wichtiger sind aber die gezielten Angriffe und da muss man den Angreifern mehrere Jahre voraus sein.

Ein Vorteil bei Google sei, dass die Plattformen komplett selbst entwickelt sind. Man könne dadurch deutlich besser erkennen, wenn es auch nur die kleinsten Abweichungen gäbe und darauf schnellstmöglich reagieren. Google hält sich aus Sicherheitsgründen auch im Dark Web auf, um diverse Entwicklungen zu beobachten, die interessant werden könnten.

(via FutureZone)

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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