Google bohrt die Software-Oberfläche seiner Smart Displays ordentlich auf und verpasst ihr ein moderneres Design. Neu ist auch der lang erwartete Dark Mode.

Google aktualisiert die Oberfläche seiner Smart Displays umfassend und versteckt in einer langen Liste von zehn Dingen etwas, worauf sicherlich schon viele Nutzer ewig gewartet haben: Ein Dark Mode hält auf Geräten wie dem Google Nest Hub mit dem nächsten Update Einzug, das jetzt im offiziellen Google-Blog angekündigt wurde. Vor nicht allzu langer Zeit wurde erst die App mit einem dunklen Design versehen.

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Komplett neue Oberfläche für Google Smart Displays

Doch die Oberfläche wird dem Eintrag nach zufolge umfassend überarbeitet. Am oberen Bildschirmrand gibt es offenbar Tabs für verschiedene Bereiche. Los geht es zum Tagesstart zum Beispiel mit „Your morning“, auf der kompakt Infos über dein erstes Meeting am Tag, Nachrichten und Wetter präsentiert werden. Parallel dazu hast du auf der „Your evening“-Seite Zugriff auf entspannende Sounds samt Sleep-Timer zum Einschlafen.

Einen Wisch weiter kannst du in „Home Control“ alle verbundenen Smart-Home-Geräte verwalten.

Auf der „Communicate“-Seite kannst du nicht nur über die Google-eigenen Services wie Meet und Duo mit Kollegen, Freunden und Verwandten kommunizieren, später in diesem Jahr auch über Drittanbieter wie Zoom.

Ok Google, mach den Wecker sofort aus

Abgesehen von der neuen UI gibt es auch ein paar neue Features. Der Sunrise Alarm hebt die Helligkeit des Bildschirms ab 30 Minuten vor dem eigentlichen Zeitpunkt langsam an, um dich sanft mit Licht zu wecken. Außerdem musst du nicht mehr das Hotword wie „Ok Google“ sagen, sondern kannst den Wecker direkt mit „Stop“ anschreien.

Rollout in den nächsten Wochen

Nicht nur auf Smart Displays, sondern allen Lautsprechern mit Google Assistant ist übrigens auch ein Multi-Account-Support, mit dem du zum Beispiel deinen privaten und deinen beruflichen Kalender hinzufügen kannst.

Wie XDA berichtet, sollte das Update innerhalb der nächsten Wochen auf den Smart Displays ankommen, zuerst aber vermutlich auf dem Nest Hub und Nest Hub Max.

Jonathan Kemper

Studiert Technikjournalismus, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

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