Google lagerte in den vergangenen Jahren immer mehr System-Apps in den Google Play Store aus. Dazu gehörte irgendwann auch die Akku-App der inzwischen veralteten Nexus-Geräte und heute aktuellen Pixel-Serie. Man hätte ja gedacht die Akku-Einstellungen von Android wären ein tief in das System integrierter Bestandteil. Doch irgendwann überraschte uns Google mit der Veröffentlichung der sogenannten „Device Health Services“ im Play Store. Im Grunde genommen ist diese App für die Batterie-Statistik verantwortlich. Um zum Beispiel die Restlaufzeit der noch verfügbaren Akkukapazität zu berechnen.

System-Apps lassen sich sonst nur schwer aktualisieren

Google veröffentlichte damit den nächsten Systembestandteil im Play Store. Mit Präsentation des neuen Pixel 2 wurde auch schon der Ambient Service in den Play Store gebracht. Google kann also diverse Systembestandteile mit App-Updates aktualisieren, was für Nutzer und Google gleichermaßen komfortabler ist. In den Jahren darauf folgten immer mehr Android-Apps diesem Beispiel. Google macht damit Android stärker zur rudimentären Basis. Denn wer ein Android-Gerät ohne Google nutzt, dem fehlen diverse gewohnte Bestandteile automatisch.

Es ist aber auch ein logischer Schritt, wie wir bereits andeuteten. Eine über den Google Play Store erreichbare App ist einfacher zu aktualisieren. Für nötige Updates sind dann nicht mehr vollständige Systemupdates nötig. Somit schafft man auch eine Unabhängigkeit von den zahlreichen Android-Herstellern, die auf diese Apps setzen aber ihre grundlegende System-Software natürlich selbst pflegen.

Nach mehreren Jahren hat sich an der Beschreibung der Device Health Services nichts geändert, doch Google aktualisiert diese App ständig und bessert nach. Es handelt sich demzufolge um eine durchaus wichtige App für das jeweilige System, die nicht in Vergessenheit geraten ist.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. :-(

Androidauthority

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2 Kommentare

  1. Hallo. Ich finde langsam geht es echt zuweit. bei You ,Tube, z.B., kann man sich auf dem handy nicht mehr abmelden ( außer über umwege, Add Block – Browser), etc.. der Nutzer hat so gut wie kein Mitspracherecht oder die Freiheit selbst zu entscheiden was er mit seinem Handy macht und freigeben möchte. Das sind für mich Mafia – Methoden. Alleine schon die Berechtigungungen, die alle Apps verlangen. zugriff auf mein sms – verkehr, Fotos, einfach alles. sicher hätte man die Möglichkeit auf Wlan/Internet zu verzichten. Aber da 99,99% aller FReunde Whats app und co benutzen, hätte man ohne null Sozialkontakte mehr. g

    1. Ich glaube, da verwechselt jemand „Sozialkontakte“ und „Social-Media-Kontakte“ :-)

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