Ein kurzes Video ging viral, es verglich die Spracheingabe von Google-Smartphone mit derselben Funktion auf iPhones – und offenbarte große Unterschiede.

Schon seit vielen Jahren kann man auf PCs und Mobilgeräten eine Spracheingabe nutzen. Sie verwandelt Gesprochenes in lesbaren Text, heutzutage aber teilweise in einem atemberaubenden Tempo. Ein Video ging die letzten Tage um, in welchem die krassen Vorteile der Google-Software im Vergleich mit derselben Funktion eines aktuellen iPhones zu sehen war. Während das Pixel-Handy das Gesprochene fast in Echtzeit schreibt, hinkt das iPhone immer etwas hinterher – am Ende mehrere Sekunden.

Transkribieren ist eine Stärke von Google

Google setzt für den eigenen Vorteil auf eine simple Lösung, die benötigten Sprachdateien liegen nämlich direkt lokal auf den Geräten. Es muss also nichts ständig mit der Cloud abgeglichen oder dort berechnet werden. Das beschleunigt den Prozess enorm, obwohl das gezeigte Google-Gerät sogar schlechtere Hardware an Bord hat.

Der sichtbare Vorteil kommt auch für den neuen Google Assistant zum Einsatz, der bislang aber noch nicht für deutsche Nutzer zur Verfügung steht. Eine komplett auf dem Smartphone stattfindende Berechnung erspart viel Zeit, die bei einfachen Sprachbefehlen und ähnlichen Funktionen wichtig ist. Gleiches in der Rekorder-App, die live transkribieren kann, derzeit aber nur auf US-Englisch. In der Demo kam das Gboard zum Einsatz, das recht flott auch in deutscher Sprache transkribiert.

AP

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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