Gerade erst ist meine Lobhudelei auf das Fairphone 4 onlinegegangen, da überrascht der niederländische Hersteller mit der nächsten guten Nachricht. Das neuste Smartphone des Unternehmens Fairphone kann zumindest im Nachbarland im Abonnement gekauft werden.

Damit zahlt man über die gesamte Dauer zwar mehr, als wenn man es direkt ab 579 Euro bestellen würde, aber der Clou: Reparaturen, die beim Fairphone 4 dank der modularen Bauweise kein Problem darstellen, sind vollständig enthalten. Das gilt auch für den Akku, der sich kostenlos durch Fairphone tauschen lässt.

Preis wird jährlich günstiger

Der konkrete Preis ist ein bisschen umständlich gestaffelt. Dieser wird nämlich niedriger, je länger man das Smartphone unbeschadet behält. Im ersten Jahr sollen 21 Euro pro Monat anfallen, im zweiten 19 Euro, im dritten 17 Euro und im vierten und fünften Jahr schließlich 13 Euro pro Monat.

Unterm Strich summiert sich das dann auf knapp 1.000 Euro – also ein Plus von 350 Euro gegenüber den 650 Euro, die für die gebotene Variante mit 8 GB RAM und 256 GB Speicher fällig werden.

Lasst ihr Reparaturen vornehmen, geht der Preis mit den Jahren allerdings nicht runter. Ausgenommen davon ist ein Tausch des Akkus, haben die Kollegen von Heise erfahren.

Selbstbeteiligung von 150 Euro bei Diebstahl

Und was passiert, wenn man das Smartphone eigenwillig kaputt macht oder sich klauen lässt? Diebstahl muss man innerhalb von 72 Stunden melden und dann „nur“ eine Selbstbeteiligung von 150 Euro blechen. Verpasst man die Frist oder hat das Gerät selbstverschuldet zerstört, wird der komplette Preis fällig.

Bild: Fairphone

Wenn einem das Gerät nicht tatsächlich gehört, darf man es natürlich auch nicht so behandeln. Verboten sind daher jedwede „permanenten“ Änderungen, also vermutlich auch die Installation von Custom-ROMs. Wer damit klar kommt, könnte Gefallen am Smartphone-Abo von Fairphone finden. Je nachdem, wie es in den Niederlanden angenommen wird, könnte es nächstes Jahr auch nach Deutschland kommen.

Wäre so ein Smartphone-Abo etwas für euch oder legt ihr Wert darauf, dass das Gerät euch komplett gehört?

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Jonathan Kemper

Freier Technikjournalist, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

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2 Kommentare

  1. Es ware lieber wenn ein Smartphone komplett den Bürgern gehört und die Vorzuge von Android,wie das modifizieren und Custom Roms als Selbstentscheidungsverwendung getan wird

    1. Klar, das ist schließlich einer der großen Vorteile von Android. Aber dass Fairphone das bei den vermieteten Geräten nicht erlauben will, kann ich durchaus verstehen.

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