HTC kann auch zum Start ins neue Jahr die jahrelange Krise nicht umkurven, Hoffnung auf bessere Geschäftsergebnisse machen angekündigte 5G-Smartphones.

HTC wirkt in der Außendarstellung bereits wie gestorben, das Unternehmen hat keine glanzvollen Produkte mehr im Portfolio. Mit der hauseigenen VR-Sparte bedient man eher einen Nischenmarkt, zumindest aus Sicht der Konsumenten. Gleiches gilt für die Exodus-Reihe. Nur wenige Leute haben Interesse an Bitcoin-Smartphones. Allerdings möchte HTC mit der neuen 5G-Funktechnologie wieder mitmischen. Es scheint neue Smartphone-Hardware für den Massenmarkt nötig zu sein, ansonsten verschwindet HTC komplett in einer Nische.

Das Warten auf ein 5G-Smartphone

Für HTC geht es nämlich weiter bergab, die Einkünfte des Unternehmens sacken weiterhin Etage für Etage nach unten. Historische Tiefs werden erreicht, das beunruhigt Beobachter der Geschehnisse. Im Jahresvergleich ist das Ergebnis der letzten beide Monate wieder mal um knapp 45 % eingebrochen. Aber es könnte ein Aufwind in Aussicht sein, denn HTC kündigte vor wenigen Wochen neue 5G-Smartphones an.

Allerdings sind die Chancen auf ein erfolgreiches Comeback eher gering. HTC ist damit zunächst nicht alleine, auch LG will wieder nach oben. Motorola baut jetzt ebenfalls wieder Premium-Smartphones und will wieder eine wichtigere Rolle spielen.

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Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.