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HTC One: Jährliche Neuauflage, gleichbleibender Name und aggressiveres Marketing

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Die Meldungen und interessanten Infos zum neuen HTC One reißen nicht ab, denn nachdem ausführlichst das Gerät beleuchtet wurde, gibt es nun auch ein paar genauere Infos zur zukünftigen Strategie von HTC. Der Hersteller hat bekannterweise eingesehen, dass das eigene Marketing in der Vergangenheit nicht gut war, so hatte HTC bereits vor einiger Zeit Konsequenzen in Form eines Austauschs des Marketing-Chefs vollzogen. Jetzt hat man weiter verlauten lassen, dass man in Zukunft sich nicht mehr nur auf die Provider verlassen, sondern selbst möglichst aggressiv und direkt um den Kunden werben will. Man ist sich bewusst um den Preis des HTC One bewusst, vertritt aber sehr offensiv und überzeugt die Meinung, dass der Kunde hier auch reichlich viel für sein Geld geboten bekommt. Auch gezeigt hat sich die Marketingoffensive durch den Deal mit der UEFA, denn HTC ist jetzt Sponsor für die Champions und Europa League, zwei sehr große Fußballwettbewerbe, die nicht nur in Europa von weit über 100 Millionen Zuschauern gesehen werden. Eine richtig dicke Kampagne wird ab dem 04. März ins Rollen gebracht, wir sind da schon sehr gespannt.

Zwar hatte HTC wie jeder andere Hersteller auch jährlich neue Geräte gebracht, aber beispielsweise beim One X bereits nach einem halben Jahr schon eine Neuauflage veröffentlicht, die dann irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes war. Das soll sich ändern, man plant jetzt fest mit einer eigentlich für den Markt üblichen alljährlichen Neuauflage, wie es auch Samsung mit der Galaxy S-Serie und Apple mit dem iPhone handhabt, ebenfalls will man dabei an einem einzigen Namen festhalten und den nicht wieder dauernd ändern. Und apropos Konkurrenz, auf die will HTC jetzt viel weniger achten. Die volle Konzentration soll in Zukunft allein den eigenen Produkten gelten und Motivation will man sich aus vergangenen Erfolgen ziehen.

Fazit: Die Veränderungen klingen alle gut, doch darunter sind keine wahnsinnig neuen Erkenntnisse. Andere Hersteller wie Samsung und Apple haben damit schon seit vier bis fünf Jahren Erfolg. Nur daran hätte sich HTC orientieren müssen, dann wäre es vielleicht nie zur letztjährigen Krise gekommen.

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(Quelle Focus Taiwan via WinFuture, danke Julian)

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