Huawei wurde von der US-Regierung ein Jahr nach dem Handelsembargo noch stärker eingeschränkt, noch betrifft das aber nicht alle neuen Smartphones.

Huawei steht in der näheren Zukunft vor noch weiteren Problemen, denn der Zugriff auf Hardware ist jetzt beschränkt, die mit US-Technologie zusammenhängt. Für den chinesischen Smartphone-Hersteller hat das wohl zur Folge, sich für die eigenen Prozessoren neue Partner suchen zu müssen bzw. auf bisherige Partner gänzlich zu verzichten. Zumindest die Geräte der näheren Zukunft sollen davon noch nicht betroffen sein, wozu laut einem Bericht aus China das Mate 40 gehört.

Huawei wird Einschränkungen wohl erst später merken

Verbaut ist in diesem Android-Smartphone wahrscheinlich der Kirin 1020-Prozessor, der quasi den Kirin 980/990 beerben soll. Womöglich sind die Auswirkungen auch noch nicht bei der P50-Serie zu spüren, doch danach auf jeden Fall. Huawei ist nicht nur im Bereich der Smartphones demnächst stark eingeschränkt, auch Chips für 5G-Stationen scheint Huawei nicht mehr „einfach so“ bei bisherigen Partnern einkaufen zu können.

Huawei zeigte sich bereits mit einer öffentlichen Erklärung zuletzt stark getroffen, nachdem die US-Regierung das seit Mai 2019 verhängte Handelsembargo nochmals strenger machte. Wo immer es der US-Regierung möglich ist, schränkt man Huawei beim Bezug von Software und Hardware ein. Das ist langfristig ein riesiges Problem für den Hersteller.

Huawei ist wehrlos und sieht sich ungerechnet behandelt

GSMA, Mydrivers

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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